In Gronau

Grüne prüfen rechtliche Schritte gegen Urananlage

Die Grünen in Nordrhein-Westfalen machen mobil gegen die Genehmigung des Landesenergieministeriums für den Ausbau der Uranaufbereitungsanlage (UAA) in Gronau. Die Betreiber wurden aufgefordert, die Vollziehung der Genehmigung bis zur Klärung offener Fragen auszusetzen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Die Grünen im Düsseldorfer Landtag prüfen mögliche juristische Schritte gegen die Genehmigung des Landesenergieministeriums für den Ausbau der Uranaufbereitungsanlage (UAA) Gronau. Die Fraktion werde sich mit der Genehmigung nicht zufrieden geben, kündigte der atompolitische Sprecher der Grünen, Rüdiger Sagel, am Mittwoch in Düsseldorf an. Den Betreiber der Anlage forderte der Politiker auf, die Vollziehung der Genehmigung bis zur Klärung offener Fragen auszusetzen.

Das Energieministerium hatte am Montag die atomrechtliche Genehmigung für den Endausbau der Anlage erteilt. Der Betreiber, die Urenco Deutschland GmbH, darf seine Kapazität damit auf 4500 Tonnen Urantrennarbeit (UTA) pro Jahr ausbauen. Derzeit ist die Anlage auf 1800 UTA pro Jahr zugelassen. Die Grünen befürchten "größere Sicherheitsprobleme" durch die Ausweitung.

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