Großer Aktionärszuspruch zur ersten ordentlichen Hauptversammlung der MVV

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Zu ihrer ersten ordentlichen Hauptversammlung am 11. Februar 2000 in Mannheim erwartet die MVV Energie AG mehr als 2000 Aktionäre. Die Aktionäre repräsentieren über 43 Millionen Stückaktien beziehungsweise mehr als 85 Prozent des Grundkapitals.


Als erstes kommunales Unternehmen ging die MVV Energie AG im März 1999 im Rahmen einer Kapitalaufstockung an die Börse. 25,1 Prozent der MVV Energie-Aktien wurden an den Börsen Frankfurt und Stuttgart platziert.


Auf der Tagesordnung der Hauptversammlung stehen neben den Punkten Jahresabschluss zum 30. September 1999, Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 1998/99 und Konzernabschluss zum 30. September 1999 auch die Beschlussfassung zur Verwendung des Bilanzgewinns, die Entlastung der Mitglieder des Vorstandes und der des Aufsichtsrates, die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 1999/2000 sowie die Wahl der Aufsichtsräte und eine Satzungsänderung.


Umsatz und Ergebnis konnte die MVV Energie AG im 1. Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 deutlich verbessern. Der Umsatz erhöhte sich um 10,7 Prozent auf 328 Millionen Mark. Durch die verstärkten Vertriebsaktivitäten und den erfolgreichen Stromhandel kletterten die Stromlieferungen im 1. Quartal 2000 um 27 Prozent auf 750 Millionen Kilowattstunden. Im gleichen Zeitraum stieg das operative Ergebnis um 12,9 Prozent auf 50,4 Millionen Mark.


Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung vor, 1,10 DM je Aktie als Dividende auszuschütten. Da der Börsengang knapp zur Halbzeit des Geschäftsjahres 1998/99 erfolgte, erhalten die freien Aktionäre die halbe Dividende. Im nächsten Jahr bekommen alle Aktionäre die volle Dividende.

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