Greenfreeze

Greenpeace-Kühlschrank weltweit erfolgreich

Nach zehn Jahren weltweiten Erfolges wird der von Greenpeace ursprünglich in Deutschland durchgesetzte umweltschonende Kühlschrank "Greenfreeze" in seinem Jubiläumsjahr nun auch in Südamerika hergestellt. Morgen wird die Produktionsnummer "1" des ersten südamerikanischen Greenfreeze die Bänder der Kühlschrankfabrik Autosal bei Buenos Aires verlassen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

1993 brachte Greenpeace mit dem damaligen Hersteller dkk Scharfenstein, später Foron, aus Sachsen den weltweit ersten Kühlschrank auf den deutschen Markt, der ohne gefährliche FCKW- und FKW-Chemikalien auskam. "Wir freuen uns über den sensationellen Erfolg des Greenfreeze, den hatten wir damals nicht erwartet", sagt Wolfgang Lohbeck von Greenpeace, der den Kühlschrank in Deutschland auf den Weg brachte. "Die Industrie wollte wie so oft nicht die beste, sondern die bequemste Lösung. Unser Erfolg beweist, dass wir überzeugende Ideen trotzdem durchsetzen können."

Bis heute haben die weltweit hergestellten hundert Millionen Greenfreeze-Kühlschränke dem Klima Treibhausgase erspart, die der Wirkung von 400 Millionen Tonnen Kohlendioxid entsprechen, dem halben Kohlendioxid-Ausstoß Deutschlands. Statt mit künstlichen und schädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffen kühlt der Greenfreeze mit natürlichen Stoffen: Als Kältemittel dienen Propan und Butan, für die Isolierschäumung wird Pentan eingesetzt.

Das könnte Sie auch interessieren
Top