Greenpeace energy geht gegen Stadtwerke Karlsruhe vor

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Greenpeace energy zeigt weiterhin Kampfgeist: Heute wollen die Anwälte des Ökostromanbieters gegen die von den Stadtwerken verlangte Gebühr für den Wechsel zu einem anderen Anbieter von 58,00 DM vorgehen. Greenpeace energy hat bisher die Zahlung verweigert. Nach Angaben des Unternehmens versuchen die Stadtwerke nun, den Betrag bei den Kunden einzutreiben. Greenpeace energy setzt den Stadtwerken eine Frist von einem Tag. Bis morgen sollen die Forderungen zurückgenommen werden.


"Das Vorgehen der Stadtwerke Karlsruhe ist rechtswidrig und fast schon kriminell. Die Stadtwerke drohen unseren sauberen Strom nicht mehr durchzuleiten und selber wieder zu versorgen", empört sich Heinz Laing, Vorstand von Greenpeace energy. "Sollten die Stadtwerke auf das Schreiben unserer Anwälte nicht fristgerecht reagieren, leiten wir gerichtliche Schritte ein", droht Laing an.


Greenpeace energy hat bisher die Zahlung der Wechsel- und sonstigen Zusatzgebühren verweigert. Das Bundeskartellamt hatte schon vor Monaten die Unzulässigkeit derartiger Gebühren erklärt.

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