Zwölf Megawatt

Greenpeace energy baut Windpark in Österreich

Parndorf ist mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6,3 Metern pro Sekunde einer der besten Windanlagenstandorte in Österreich. Die acht Anlagen des Herstellers General Electric sollen jährlich mindestens 27 Millionen Kilowattstunden kohlendioxidfreien Strom einspeisen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die Planet energy Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochter des Hamburger Stromversorgers Greenpeace energy eG, wird gemeinsam mit der oekostrom AG und den Stadtwerken Hartberg aus Österreich noch in diesem Jahr den Windpark Parndorf 2 im österreichischen Burgenland bauen. Ein entsprechender Vertrag über die Errichtung der acht Anlagen mit insgesamt zwölf Megawatt Leistung ist am Dienstag unterzeichnet worden.

Die Planet energy Beteiligungsgesellschaft wird sich mit 750 000 Euro am Windpark beteiligen und hält somit 34 Prozent des Kapitals der Betreibergesellschaft oekostrom produktions GmbH & Co. KG. Dies ist die bisher höchste Summe, die von Greenpeace energy in den Anlagenbau investiert wird. "Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Investitionsprogramm für den Anlagenneubau", erläutert Robert Werner, Vorstandsmitglied von Greenpeace energy eG.

"Neben der Versorgung unserer über 21 000 Privat- und Geschäftskunden mit sauberem Strom ist der Bau umweltfreundlicher Kraftwerke für uns ein sehr wichtiges Unternehmensziel. Mit Parndorf 2 setzen wir außerdem ein deutliches Signal dafür, dass Windkraft im Binnenland noch ein enormes Potenzial hat", beschreibt Werner weiter.

Parndorf ist mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6,3 Metern pro Sekunde einer der besten Windanlagenstandorte in Österreich. Die acht Anlagen des Herstellers General Electric sollen jährlich mindestens 27 Millionen Kilowattstunden kohlendioxidfreien Strom einspeisen.

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