Greenpeace energy baut erstes eigenes Kraftwerk

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Greenpeace energy hat heute die Firma Kopf AG, Sulz-Bergfelden, beauftragt, eine 100 Kilowatt Solarstrom-Anlage in Schwäbisch Hall zu errichten. Sie ist die erste Energieerzeugungsanlage, die im Rahmen des Neubaukonzeptes von Greenpeace energy in Auftrag gegeben wird. Standort ist ein ehemaliger Hangar im Solpark in Schwäbisch Hall. Ende April soll der erste Strom ins Netz gespeist werden. Damit realisiert Greenpeace energy ein Jahr früher als ursprünglich geplant, seine Zusage zum Bau neuer Stromerzeugungsanlagen.


Das Neubau-Konzept von Greenpeace energy garantiert jedem neuen Kunden, innerhalb von zwei bis drei Jahren seinen Strom aus neu gebauten Anlagen zu erhalten. Die erforderliche Menge wird jährlich am 30. Juni durch den Verbrauch der bis dahin neu zu Greenpeace energy gewechselten Kunden festgelegt. Auf dieser Basis wird geplant und werden Aufträge vergeben. "Diese Anlage wird nur gebaut weil so viele Stromkunden zu uns gewechselt sind", freut sich Heinz Laing, Vorstand von Greenpeace energy. Das Projekt ist der Start des umfangreichen Neubauprogramms von Greenpeace energy. Weitere Anlagen, die Strom aus Biomasse, Wasser oder Wind erzeugen, sind in der Planung. "Wir setzen jetzt das von uns garantierte Neubaukonzept um. Die Solaranlage ist der Auftakt zum Bau einer ganzen Reihe neuer, umweltschonender Kraftwerke", so Heinz Laing weiter.


Die Photovoltaik-Anlage wird 85 000 Kilowattstunden im Jahr produzieren. Etwa 1000 Quadratmeter Fläche werden von den Solarpanelen abgedeckt. Finanziert wird die Anlage von der Planet energy GmbH & Co.KG Projekt Alpha, eine von Greenpeace energy gegründete Gesellschaft zum Bau von sauberen Kraftwerken. Die Investitionssumme für die Anlage beträgt gut eine Million DM. Der Neubau von sauberen Anlagen ist ein wichtiger Aspekt der Geschäftspolitik von Greenpeace energy. "Die Glaubwürdigkeit eines Ökostromanbieters steht und fällt mit dem Neubau von Anlagen. Greenpeace energy will nicht nur garantiert sauberen Strom liefern, sondern mit dem Einstieg in die Ökostromproduktion auch Strukturen unabhängig von den alten Energieversorgern aufbauen. Nur das garantiert aus unserer Überzeugung eine ökologischen Energieversorgung", so Laing abschließend.

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