Offenlegung

Greenpeace demonstriert in 20 Städten für Stromkennzeichnung

U.a. in Bremen, Mainz und München demonstrieren Umweltschützer von Greenpeace heute für eine gesetzliche Pflicht zur Stromkennzeichnung. Die Organisation fordert, dass künftig die Erzeugungsart des Stromes sowie die damit verbundenen Umweltauswirkungen und das Herkunftsland offengelegt werden.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Bundesweit demonstrieren Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace heute in 20 Städten für eine gesetzliche Pflicht zur Stromkennzeichnung. Unter anderem in Bremen, Bremerhaven, Trier, Mainz, Aachen und München ziehen die Umweltschützer mit Bannern und Plakaten, auf die große Fragezeichen gedruckt sind, vor öffentliche Gebäude und Rathäuser. Sie fordern damit die Bürgermeister auf offenzulegen, woher der Strom in den Rathäusern der jeweiligen Stadt kommt und welche Pläne die Stadt für den Einstieg in eine umweltfreundliche Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat.

"Der Verbraucher hat ein Recht zu erfahren, woher sein Strom kommt," erklärt Greenpeace Energie-Experte Sven Teske. "Nur dann kann er sich bewusst für saubere Energie entscheiden. Die Städte dürfen Steuergelder nicht für den Kauf von umweltschädlichem Strom verschwenden, sondern müssen in umweltfreundliche Energieversorgung investieren", sagt Teske. Greenpeace fordert, dass künftig die Erzeugungsart des Stromes sowie die damit verbundenen Umweltauswirkungen (z.B. Kohlendioxidemissionen, Atommüllproduktion) und das Herkunftsland offengelegt werden. Diese Informationen sollen allen Stromkunden regelmäßig und in klarer sowie verständlicher Form zugänglich gemacht werden.

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