Greenpeace-Betriebsausflug ins Wendland

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Bei Greenpeace Deutschland in Hamburg bleiben die Büros heute leer, weil nahezu die komplette Belegschaft am Vormittag mit Bussen ins Wendland gefahren ist, um eine Protestaktion gegen die bevorstehenden Atomtransporte auf die Beine zu stellen. Die etwa 100 Mitarbeiter haben auf einem Feld in der Nähe des Castor-Verladebahnhofs Dannenberg etwa 3000 Quadratmeter gelbe Stoffbahnen zu einem riesenhaften "X" ausgerollt, dem Widerstandssymbol gegen Atomtransporte. Daneben bilden sie mit einer Menschenkette die Worte "Stop Castor".


"Die gefährliche Verschieberei von Atommüll von einem unsicheren Ort zum anderen hat nur den Zweck, den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke zu ermöglichen. Rot-Grün nimmt dies in Kauf und lässt damit die Anti-Atom-Bewegung hier im Wendland und anderswo im Regen stehen. So sieht der rot-grüne Atomausstieg wirklich aus", sagte Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens auf der ersten gemeinsamen Greenpeace-Aktion aller Beschäftigten.

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