Plädoyer

Google und General Electric für alternative Energiequellen

Das Internet-Unternehmen Google und der Technologie-Konzern General Electric wollen sich gemeinsam für die Nutzung alternativer Energiequellen und einen sparsameren Umgang mit Strom einsetzen. Sie plädieren etwa für eine Nutzung von Elektroautos in großem Stil.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

San Francisco (AFP/sm) - In der Energiebranche sei eine "visionäre Politik" erforderlich, erklärten die beiden Großunternehmen am Mittwoch (Ortszeit) in San Francisco. Die "Herausforderungen" in der Wirtschaft, Umwelt und Sicherheit machten es erforderlich, dass "Strom effizienter genutzt" werde. Zudem müsse er aus alternativen Quellen gewonnen und "der Verkehr elektrifiziert" werden, heißt es in der Erklärung weiter.

General Electric könne zu "fortschrittlicher Energietechnik" beitragen, Google zu hochentwickelter Informationstechnologie, erklärten die Unternehmen. Bereits seit zwei Jahren habe Google Initiativen für die stärkere Nutzung von Windkraft, Sonnenenergie und geothermischer Energie ergriffen. Ziel sei es, "erneuerbare Energien billiger als Kohle" zu machen und damit den Verbrauch fossiler Energien zu drosseln. Die Bürger müssten Mittel an die Hand bekommen, um genau zu sehen, wann sie welche und wieviel Energie verbrauchen.

Es müssten neue Mittel gefunden werden, um zum Beispiel Windkraft aus Dakota oder Sonnenenergie aus der Wüste in die Städte zu transportieren, erklärten Google und General Electric. Die Wahlen Ende des Jahres böten "hoffentlich" die Gelegenheit, "einige dieser Barrieren niederzureißen". Elektro-Autos böten die Möglichkeit, den Strom zu Zeiten niedrigen Verbrauchs zu nutzen. Die Verbraucher sollten Strom aus alternativen Quellen an die Konzerne verkaufen können.

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