GGEW: Mitteilung zur Meldung vom 3. Juli 2000

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Am 3. Juli veröffentlichte das strom magazin die Meldung der Allgemeinen Deutschen Energie-Wacht (ADEW) "Amtsgericht Bensheim verurteilt GGEW zur Offenlegung der Preisbildung". In einem Telefongespräch mit dem strom magazin erklärte GGEW-Chef Dr. Peter Müller: "Das ist nicht mehr der aktuelle Stand."


Vielmehr sei richtig, dass ein Einzelkunde der GGEW AG versucht hat, in einem von ihm angestrengten einstweiligen Verfügungsverfahren die Weiterbelieferung mit Strom von der GGEW AG zu erzwingen, da ihm die GGEW AG wegen unrechtmäßiger Kürzung der Stromrechnungen fristlos gekündigt hatte. Das Amtsgericht hatte zuvor nach einer mündlichen Verhandlung vom 10. Mai verfügt, dass dem Kläger fortlaufend Strom zu einem um mindestens 8,5 Prozent geminderten Strompreis geliefert werden müsse - so lange, bis die GGEW AG ihre Strompreiskalkulation offengelegt habe. "Wir kommen unserer gesetzlichen Pflicht zur Offenlegung immer ordnungsgemäß nach", erklärt Dr. Peter Müller. Aus diesem Grund habe die GGEW AG Berufung gegen das Grundurteil eingelegt. Da das jedoch seine Zeit dauern wird, hat das Bensheimer Unternehmen zwischenzeitlich dem Kunden wegen unbezahlter Rechnungen fristlos die Stromversorgung gekündigt. "Das hat das Amtsgericht akzeptiert und bestätigt, da sich der Kunde einen anderen Anbieter suchen kann", beschreibt Dr. Peter Müller die aktuelle Situation. Sein Unternehmen würde sich auch in Zukunft nicht der Willkür eines Einzelnen beugen, doch jederzeit auf Top-Preise, Seriosität und Zuverlässigkeit bestehen. Müller: "Unsere aktuellen Preise zählen nachweislich zu den günstigsten in Deutschland."


Sein Fazit: "Wer nicht bezahlt, wird nicht beliefert!"

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