Phase der Strukturierung

GEW RheinEnergie übernimmt RWE-Kunden

Die GEW Rhein Energie AG, an der bisherige GEW Köln AG 80 und die RWE-Gruppe 20 Prozent halten, wird im Frühjahr 2003 etwa 300 000 Kunden aus den Gebieten im Kölner Umland übernehmen, die bislang von RWE versorgt wurden. Technisch hat die GEW RheinEnergie dort schon die Betriebsführung im Strom-, teilweise auch im Trinkwasserbereich, übernommen.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

"Nach der Phase der Konzeption und der Grundsteinlegung münden wir jetzt ein in die der Organisation und Harmonisierung", umriss Helmut Haumann, Vorstandsvorsitzender der GEW RheinEnergie, die kommenden Schritte. "Schwerpunkte dabei sind zum einen die Übernahme von rund 300 000 Kunden aus den bislang von RWE versorgten Gebieten, zum anderen die Schaffung regional vernetzter Strukturen mit regionalen Stützpunkten." Das Unternehmen GEW RheinEnergie AG ist vor drei Monaten aus der bisherigen GEW Köln AG mit 80 Prozent (Einbringung des operativen Geschäftes), sowie einer Beteiligung der RWE-Gruppe mit 20 Prozent (Einbringung von Beteiligungen und Kunden) hervorgegangen.

Derzeit hält die GEW RheinEnergie Beteiligungen an der Belkaw GmbH, der EVL Energieversorgung Leverkusen GmbH, der EnW Energie- und Wasserversorgung Bonn GmbH, der Stadtwerke Troisdorf GmbH, der Gasgesellschaft Aggertal mbH, der Stromversorgung Aggertal GmbH, der GVG Gasversorgungsgesellschaft Rhein-Erft GmbH sowie ab 2004 auch an der evd Dormagen. Mit weiteren Unternehmen laufen Gespräche, für Beginn nächsten Jahres ist mit EnW Bonn die wirtschaftliche Vollfusion geplant. Die RGW Rechtsrheinische Gas- und Wasserversorgung Köln AG ist im Zuge der Gründung der GEW RheinEnergie AG in diesem neuen Unternehmen aufgegangen.

Im Frühjahr 2003 wird das Unternehmen etwa 300 000 Kunden aus den Gebieten im Kölner Umland übernehmen, die bislang von RWE versorgt wurden. Technisch hat die GEW RheinEnergie dort schon die Betriebsführung im Strom-, teilweise auch im Trinkwasserbereich, übernommen. Ein weiterer wichtiger Schritt sei zudem die Harmonisierung von Produkt- und Preismodellen.

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