Future

GEW beteiligt sich am Strom-Terminhandel

Der Kölner Regionalversorger GEW will mit dem Handel am EEX-Terminmarkt Kalkulationssicherheit und Preisstabilität gewährleisten.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Die GEW Köln AG nimmt ab sofort am Terminhandel an der Frankfurter Energiebörse European Energy Exchange (EEX) teil. Erst seit März gibt es diese Möglichkeit, mit sogenannten Futures zukünftige Stromgeschäfte preislich abzusichern. Die Energiehandelsabteilung des Unternehmens ist seit Betriebsbeginn bei der EEX tätig, bislang allerdings nur im kurzfristigen Handel.

"Durch den Terminhandel gewinnen wir an Kalkulationssicherheit und können unsere Preise stabil halten", freut sich GEW-Vorstandsvorsitzender Helmut Haumann zu den Vorteilen derartiger Geschäfte. "Der Strom-Terminhandel ist eine hervorragende Methode, Preissicherheit beim Stromeinkauf herzustellen." Maximal 18 Monate im voraus lassen sich über diese Futures Stromeinkaufspreise absichern. Dabei legt der Nachfrager bereits im voraus seinen Einkaufspreis für eine bestimmte Strommenge fest. Sollte zum Liefertermin das Preisniveau höher liegen als vereinbart, so zahlt die Energiebörse den Ausgleich. Liegt der aktuelle Preis allerdings niedriger, dann muss der Käufer den vereinbarten Preis zahlen.

Die GEW Köln AG ist einer der Träger der Frankfurter Energiebörse.

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