Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden: Auswege aus der Heizkostenfalle

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Durch das Verlegen von Teppichboden können umwelt- und kostenbewusste Verbraucher jede Menge Energie sparen. Teppichboden verhindert die Auskühlung des Fußbodens und hält die Wärme im Raum. In Zimmern mit textilem Bodenbelag wird weniger geheizt, da die thermische Behaglichkeit schneller erreicht wird. Dies kann einer Energieersparnis von bis zu sechs Prozent entsprechen, sagt die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden.


Nach ihren Angaben sind Teppichböden nicht nur optisch ein Wärme vermittelndes Einrichtungselement, sondern bilden eine wirksame Dämmschicht, die die Wärme speichert und den Estrich vor dem schnellen Auskühlen schützt. Zudem schützt der Flor besser vor "kalten Füßen": Die Wärmeableitung vom Fuß zum Boden ist verglichen mit glatten Bodenbelägen kleiner, da die Faserstruktur mit ihren "Luftkissen" den Wärmestrom bremst. Oder wissenschaftlicher ausgedrückt: An der Oberfläche des Teppichbodens sind nur geringe speicherfähige Massen vorhanden. Damit erliegt der "Wintermensch" nicht so schnell der Versuchung, die Heizung höher zu drehen.


Die gesundheitliche und ökologische Unbedenklichkeit eines Teppichbodens belegt das Siegel der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden e.V. (GuT). Die in der GuT zusammen geschlossenen Unternehmen verpflichten sich zur Prüfung ihrer Produkte durch unabhängige Institute. Die individuelle Prüfnummer im GuT-Signet dokumentiert, dass der geprüfte Teppichboden keine Risiken birgt. Nur Hersteller, die ausgewählte Rohstoffe verwenden und in der Herstellung ressourcenschonend mit Material und Energie verfahren, erhalten das Gütesiegel.


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