Gemeinde Fürth bezieht ab 2001 Ökostrom von HEAG NaturPur

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
Auch die Gemeinde Fürth lässt ab dem neuen Jahr einige ihrer Liegenschaften mit umweltfreundlichem Strom versorgen. Die Kindergärten, die Feuerwehrgeräte- und Dorfgemeinschaftshäuser beziehen künftig regenerativ und regional erzeugten NaturPur-Strom. Bürgermeister Gottfried Schneider und Beigeordneter Hans Schmitt unterzeichneten am heute einen Liefervertrag über die entsprechende Menge von etwa 91 000 Kilowattstunden pro Jahr.


"Die Gemeinde möchte damit einen Beitrag zur Verminderung der Kohlendioxid-Belastung und damit zum Klimaschutz leisten. Gleichzeitig wollen wir ein Zeichen für Privatabnehmer setzen und anregen, dass auch im Privatbereich von der Möglichkeit eines Strombezugs aus erneuerbaren Energien stärker Gebrauch gemacht wird. Denn letztendlich ist dies ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung unseres Landes", erläutert Bürgermeister Schneider die Entscheidung der Gemeindevertretung. Dieser Beitrag der Gemeinde Fürth liegt jährlich bei beachtlichen 60 000 Kilogramm Kohlendioxid, die nicht produziert werden und damit die Umwelt nicht belasten. Auch der Gemeindeetat wird durch den Ökostrombezug nicht zusätzlich belastet: Gegenüber den Stromkosten von 1998 spart Fürth sogar noch etwa 30 000 Mark.


"Wir freuen uns, dass immer mehr Kommunen eine Vorreiterrolle übernehmen und hoffen, dass auch zunehmend Privathaushalte und Geschäftsleute mitmachen", so NaturPur-Vorstand Josef Werum. "Nur wenn die Nachfrage nach umweltverträglich erzeugtem Strom deutlich steigt, können wir mit der Errichtung neuer regenerativer Erzeugungsanlagen so aktiv fortfahren wie bisher." In den eineinhalb Jahren seit ihrem Unternehmensstart konnten durch das Engagement der HEAG NaturPur AG und ihrer Vertragspartner bereits viele neue Erzeugungsanlagen gebaut werden. Hierzu zählen drei Photovoltaik-Großanlagen in Michelstadt, Darmstadt und Heppenheim, zwei Ein-Megawatt-Windkraftanlagen auf dem Binselberg bei Groß-Umstadt sowie die Reaktivierung einer Kleinwasserkraftanlage in Bad König-Zell.

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