Gemeinde Brensbach bezieht künftig Ökostrom der HEAG NaturPur AG

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Die Odenwaldgemeinde Brensbach wird ab sofort pro Jahr rund 125.000 Kilowattstunden Strom von der HEAG NaturPur AG (Darmstadt) beziehen. Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten heute Vormittag Bürgermeister Hans-Georg Stosiek und der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Georg Ramge. Rund 30 Prozent ihres Strombedarfs für kommunale Liegenschaften deckt die Gemeinde Brensbach künftig mit Strom ab, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt. Zugleich ist diese Entscheidung nicht mit höheren Kosten verbunden: Wegen der stark gesunkenen Strompreise spart Brensbach - im Vergleich zum Vorjahr - sogar mehr als 30.000 Mark jährlich.



Mit Öko-Strom versorgt werden die Gemeindeverwaltung, das Gemeindezentrum, die Schulhäuser, die örtliche Kindertagesstätte, das Dorfgemeinschaftshaus Wersau sowie die Dorfklause in Affhöllerbach. So werden wertvolle Ressourcen eingespart und klimaschädliche Schadstoffe vermieden, unter anderem der Ausstoß von mehr als acht Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid pro Jahr. Die HEAG NaturPur AG garantiert seinen Kunden, deren Strombedarf zum Zeitpunkt des Verbrauchs aus ökologischen Erzeugungsanlagen in der Region ins Netz einzuspeisen. Dieses fortschrittliche Konzept hat die Stiftung Warentest ausgezeichnet und mit dem Prädikat "besonders empfehlenswert" bewertet (Zeitschrift "Test" 5/2000).



"Durch den Bezug von Ökostrom wird nicht nur ein nachhaltiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet und den Energieformen der Zukunft der Weg bereitet, sondern es werden damit auch die Ziele des Agenda-Gedankens umgesetzt", so Bürgermeister Hans-Georg Stosiek zu den Beweggründen, auf Öko-Strom umzusteigen. Und: "Die Gemeinde kann mit diesem Schritt öffentlichkeitswirksam eine Vorbildfunktion übernehmen. Sicherlich ist der Ökostrom momentan noch teurer als 'normaler' Strom, dafür aber langfristig umweltfreundlicher und -verträglicher".



NaturPur-Geschäftsleiter Josef Werum sieht in der Entscheidung von Brensbach einen wichtigen Impuls für die Region: "Da wir dort in neue Erzeugungsanlagen investieren, wo unsere Kunden sind, findet die Wertschöpfung in der Region statt. So wird die NaturPur AG beispielsweise noch im September auf dem Dach der Kindertagesstätte in Nieder-Kainsbach eine Solarstromanlage installieren".

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