Urlaubszeit

Viele horten ihr Geld auch bei Abwesenheit zu Hause

Laut einer Umfrage hebt ein Drittel der Bundesbürger (33 Prozent) zu Hause Bargeld auf - und damit wahrscheinlich auch während des anstehenden Urlaubs. Doch das Horten des Geldes ist nicht nur wegen möglicher Einbrecher wenig ratsam.

Geld© svort / Fotolia.com

Berlin (red) - Das geht aus dem "Sparerkompass Deutschland 2012" der Bank of Scotland hervor, für den das Meinungsforschungsinstitut forsa 1.685 Deutsche im Alter von 18 bis 69 Jahren nach ihrem Sparverhalten befragt hat. Dadurch wird das Ersparte unnötigen Risiken ausgesetzt: Einbrecher könnten die Gunst der Stunde nutzen und die eiserne Reserve stehlen. Aber auch ohne physische Einwirkung droht Verlust - die Inflation sorgt dafür, dass das Geld unverzinst an Kaufkraft verliert.

Geld unter der Matratze verliert mehr an Kaufkraft

Gegenüber dem Vorjahr (30 Prozent) hat sich der Anteil der Heimsparer leicht erhöht. "Ersparnisse gehören nicht unter die Matratze. Wer finanziell flexibel sein will, nutzt besser ein gut verzinstes Tagesgeldkonto. Damit bleibt das Guthaben jederzeit verfügbar und verliert nicht an Wert", sagt Bertil Bos, Managing Director der Bank of Scotland in Deutschland.

Sofort verfügbares Bargeld gibt Sicherheitsgefühl

Heimsparer wollen ohne Umwege über ihr Geld verfügen Die Gründe, warum Sparer daheim Bargeld horten, sind vielfältig. Am häufigsten (14 Prozent) geben die Befragten an, eine eiserne Reserve zu Hause sorge für ein Gefühl von Sicherheit. Die sofortige Verfügbarkeit des Geldes ohne den Umweg über eine Bank ist 13 Prozent der Befragten ein wichtiges Anliegen (Mehrfachnennungen möglich). Weitere neun Prozent möchten für unvorhergesehene Ereignisse ein finanzielles Polster vorrätig haben.

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