Einlagensicherung
Sparkassen-Chef will Selbstbehalt für Auslands-Sparer
Der Vorstandsvorsitzende der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS), Johannes Werner, hat sich gegen eine europäische Einlagensicherung ausgesprochen. Im "Tagesspiegel" (Montagsausgabe) forderte er einen Selbstbehalt für Sparer, die ihr Geld bei einer Bank außerhalb Deutschlands anlegen.
Berlin (afp/red) - "Wer als Sparer unbedingt die hohen Zinsen bei einer ausländischen Bank in Anspruch nehmen will, der soll, wenn diese Bank Probleme bekommt, auch dafür mit einem Selbstbehalt von zum Beispiel zehn Prozent haften", sagte er. Dies sei ein "rein marktwirtschaftliches Prinzip". Wer einen höheren Zins bekomme, gehe auch ein höheres Risiko ein.
Die europäische Einlagensicherung schützt bei Bankenpleite
Wer Geld bei einer ausländischen Bank anlegt, dessen Vermögen ist dort laut einer EU-Richtlinie bis zur Höhe von 100.000 Euro geschützt. Der Schutz gilt für Guthaben auf Girokonten, für Sparbriefe, Festgeld und Tagesgeld sowie Fremdwährungskonten, die auf Euro lauten.
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