Gegendarstellung der neustrom.de AG

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Zum Artikel "Neues von Zeus - ein Fall für den Datenschutz" vom 6. Juli 2000 im strom magazin stellt die neustrom.de AG, Osnabrück, klar: "Nachdem wir aus vertraulicher Zeusquelle vorab erfahren hatten, dass Zeus konkursreif ist und garantiert die von uns mittel- oder unmittelbar geworbenen Kunden endgültig nicht mehr würde beliefern können, wurde uns von einem Zeusmitarbeiter geraten, von uns generierte Kunden nach Wegfall der Geschäftsgrundlage anderweitig beliefern zu lassen." Reinhard Krätzig, Mitglied des Aufsichtsrates, führte dazu in einem Telefongespräch mit dem strom magazin aus: "Wir haben von Zeus aus diesem Grund unsere Kundendaten wieder zurück bekommen. Die 6000 Kunden haben wir einem anderen Lieferanten übertragen. Wenn jetzt auch Kunden von anderen Vertriebspartnern von eben diesem Lieferanten angeschrieben werden, dann kann es nur sein, dass Zeus die Daten durcheinander gebracht hat. Wir konnten nicht alle 6000 Daten überprüfen."


In der Gegendarstellung heißt es weiter: "Bekanntlich haben wir unseren Vertriebsvertrag mit Zeus wegen deren Ungereimtheiten und Lieferunfähigkeit fristlos kündigen müssen. Die jetzige Hysterie der GmbH resultiert nunmehr wohl aus dem Umstand, dass sich Zeus in zwei Firmen aufteilt, von der die eine nicht weiß, was die andere tut, nachdem sich bei Zeus wochenlang nur der Anrufbeantworter gemeldet hatte. Der Aufforderung des Herrn Tibursky, ihm bis 14 Uhr mitzuteilen, welche Adressen bei der AG liegen und welche bei der GmbH, sind wir nicht nachgekommen, da wir weder von der GmbH noch von der AG die uns versprochene Strukturabrechnung bekommen haben."

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