Noch keine Entscheidung

Gaz de France und Total wollen sich an Ostsee-Pipeline beteiligen

Die französischen Konzerne Gaz de France und Total planen Medienberichten zufolge eine Beteiligung an der Ostseepipeline von Russland nach Deutschland. Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf Kreise der Pipeline-Betreibergesellschaft Nord Stream berichtete, sei jedoch noch keine Entscheidung gefallen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Frankfurt (sm) - Derzeit hält Gazprom 51 Prozent an Nord Stream, E.ON Ruhrgas und BASF/Wintershall sind mit jeweils 20 Prozent und die niederländische Gasunie mit neun Prozent beteiligt.

Wer bei einem möglichen Einstieg von Gaz de France und Total Anteile abgeben werde, sei noch unklar. Gazprom hält bislang an seiner Mehrheitsbeteiligung fest. Im nächsten Jahr soll der Bau der Pipeline beginnen, schon 2011 soll russisches Gas durch die Leitung fließen.

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