Tagesgeschäft und Grundsatzfragen

Gaswirtschaft tagt für drei Tage in Köln

In Köln hat heute die "Gasfachliche Aussprachetagung" (GAT) begonnen. Auf Einladung der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfachs und dem Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft kommen mehr als 1500 Experten aus dem In- und Ausland zusammen. Gastgeber ist die GEW RheinEnergie AG.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Mehr als 1500 Experten der Erdgasbranche aus dem In- und Ausland sind ab heute für drei Tage in Köln zu Gast, wo sie an der "Gasfachlichen Aussprachetagung" (GAT) 2002 teilnehmen. Ausrichter sind die Fachverbände Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) sowie der Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft e.V. (BGW). Gastgeber ist die GEW RheinEnergie AG.

"Auf der Agenda stehen drängende Fragen, die jeden Verbraucher von Erdgas direkt oder indirekt betreffen", so Helmut Haumann, Präsident des DVGW und Vorstandsvorsitzender der GEW RheinEnergie AG. Schwerpunkte sind das Sicherheitsmanagement, der Bereich Wettbewerb und Liberalisierung sowie die Frage nach zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten des Erdgases.

Vor jüngster Zeit haben sich die einschlägigen Institutionen in einer so genannten Verbändevereinbarung auf Regeln für den Wettbewerb im Erdgasmarkt geeinigt. Die Konsequenzen daraus unter technischen, rechtlichen und organisatorischen Gesichtspunkten sind Gegenstand der GAT 2002. Thema eines weiteren Veranstaltungsblocks ist die Frage, ob Erdgas als Antriebsenergie für Autos in Zukunft eine größere Rolle spielen kann. Darüber hinaus werden sich die Erdgasfachleute mit der tagesaktuellen Diskussion über einen erhöhten Steuersatz auf Erdgas beschäftigen.

Nach der zweitägigen Fachtagung stehen Exkursionen auf dem Programm. Eine fachbegleitende Ausstellung in der KölnMesse (Halle 13.3. Ost) ergänzt die Tagung.

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