Zum 1. April

Gas in Wuppertal wird teurer

Auch in Wuppertal steigen zum 1. April die Gaspreise. Die Anhebung entspricht einer mittleren Preissteigerung von 2,5 Prozent im Allgemeinen Tarif (Warmwasserbereitung und Kochgas) und etwa 5,5 Prozent bei der Vollversorgung (Heizgas). Die letzte Erhöhung gab es zum 1.11.2004.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Wuppertal (red) - Auch die Wuppertaler Stadtwerke werden die Gaspreise zum 1. April 2005 erhöhen: Der Gas-Arbeitspreis steigt um netto 0,23 Cent pro Kilowattstunde, das entspricht einer mittleren Preissteigerung von 2,5 Prozent im Allgemeinen Tarif (Warmwasserbereitung und Kochgas) und etwa 5,5 Prozent bei der Vollversorgung (Heizgas).

Im Allgemeinen Tarif, z. B. bei einem Jahresverbrauch von 5.500 kWh für Warmwasserbereitung, betragen die monatlichen Mehrkosten 1,25 Euro. Bei einem Jahresverbrauch von 15.000 kWh (typischer Verbrauch Einfamilienhaus) bedeutet dies eine monatliche Mehrbelastung von brutto 3,35 Euro (Vollversorgung).

Ursache für den aktuell hohen Ölpreis sei die weltweit weiterhin starke Nachfrage nach Heizöl, teilte der Versorger mit. Viele Verbraucher hätten wegen der überteuerten Ölpreise ihre Heizöltanks leer gefahren oder nur Kleinstmengen nachgetankt. Trotz der zwischenzeitlich frühlingshaften Temperaturen stünden diese Verbraucher nun unter Zugzwang

Das könnte Sie auch interessieren
  • Heizkörper

    Analyse: Deutlich niedrigere Heizkosten für Öl-Heizer

    Die Heizkosten dürften für Nutzer einer Ölheizung für die vergangenen Heizperiode besonders niedrig ausfallen. Hintergrund sind die anhaltend niedrigen Ölpreise. Aber auch für Gas-Heizer gibt es positive Nachrichten.

  • Strom- und Gaspreise

    Niedrige Energiekosten entlasten Verbraucher

    Der Ölpreis ist erneut gesunken und das macht sich besonders beim Heizöl und auch an den Tankstellen bemerkbar. Aber auch Gas ist günstiger geworden und zum ersten Mal in diesem Jahrtausend ist auch der Strompreis nicht weiter gestiegen.

  • Strompreise

    Verband rechnet weiter mit hohen Ölpreisen

    Die deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten haben im vergangenen Jahr 26,4 Milliarden Kubikmeter und 20,6 Millionen Tonnen Erdöl gefördert, teilte Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) heute auf der Jahrespressekonferenz des WEG in Hamburg mit.

  • Stromnetz Ausbau

    BdE zum Benchmarkreport: Verbraucher sollten Preise selbst senken

    Der Wettbewerb auf dem deutschen Strom- und Gasmarkt funktioniert nicht und schon für April rechnet der Gas-Bundesverband mit einer erneuten Gaspreissteigerung - für den Bundesverband der Energieverbraucher ist das Anlass genug, die Verbraucher erneut aufzufordern, die Preissteigerungen zu boykottieren.

  • Strom sparen

    Strom in Bremen ab 2005 teurer

    Neue Strompreise wird es zum 1. Januar auch in Bremen, Bremerhaven, Wuppertal und Friedberg geben. In Bremen steigt der Kilowattstundenpreis beispielsweise von 18 auf auf 18,8 Cent, in Bremerhaven von 17,64 Cent auf 18,34 Cent. In München steigen die Strompreise zum 1. Februar.

Top