Galeria der Messe Essen: Symbol für Zukunftsenergien in NRW

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
"Nordrhein-Westfalen steht heute an der Spitze beim Ausbau der Fotovoltaik, denn es bietet hervorragende Voraussetzungen für die Entwicklung, Produktion und Nutzung von Solartechnik. Aus dem REN-Programm des Landes sind seit 1989 fast 6500 Fotovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von 25 Megawatt (MW) gefördert worden. Mehr als 133 Millionen DM flossen allein in den Bereich der Entwicklung, Demonstration und Markteinführung der Fotovoltaik in NRW. Dies war die wirtschaftliche Grundlage für das Solar Valley im Ruhrgebiet. Dazu gehören u.a. die Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen, das 1-Megawatt-Solarkraftwerk der Akademie Mont-Cenis in Herne, das Fraunhofer ISE-Solarinstitut und die Solarmodulproduktion in Gelsenkirchen." Das sagte Staatssekretär Jörg Hennerkes vom NRW-Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr heute bei der Einweihung der Fotovoltaik-Anlage auf der neuen Galeria der Messe Essen. Sie ist ein Projekt der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW.


Als Verbindungshalle angelegt, dient sie auch als zentrale Orientierungs- und Bewegungsachse des neuen Messegeländes. In die Dachfläche sind 716 "Fotovoltaikmodule made in Gelsenkirchen" integriert. Die Anlage mit 208 kWp Spitzenleistung ist Teil des geplanten Kunstparks der Messe Essen und des angrenzenden Gruga-Parks.

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