Sparprogramm

FTD: EnBW plant massiven Stellenabbau

Das Sparprogramm des drittgrößten deutschen Stromversorgers EnBW wird auch Arbeitsplätze kosten. Das sagte ein Sprecher des Arbeitskreises der EnBW-Betriebsräte verschiedenen Medien. Das Ziel, 3700 von 13 000 Arbeitsplätzen in der Kernsparte Energie zu streichen, sei nicht ohne betriebsbedingte Kündigungen zu erreichen.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland will der Stromkonzern EnBW 3700 der 13 000 Arbeitsplätze in der Kernsparte Energie streichen. Dieses Ziel sei ohne betriebsbedingte Kündigungen nicht zu erreichen, sagte der Sprecher des Arbeitskreises der EnBW-Betriebsräte, Peter Neubrand, auch der "Stuttgarter Zeitung".

Ein Sprecher des Konzerns wollte sich nach FTD-Angaben nicht näher zu den Berichten äußern, verwies aber auf die Pläne, die Personalkosten bis zum Jahr 2006 um 350 Millionen Euro zu senken. Bislang hat EnBW keine konkreten Zahlen zum bereits angekündigten Arbeitsplatzabbau vorgelegt, allerdings wurden bereits am Montag kostenintensive Sozialleistungen gekündigt.

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