Freier Energiedienstleister Verband FEDV bekräftigt Ziele

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Auf seiner Mitgliederversammlung hat der Freie Energiedienstleister Verband e.V (FEDV), ein Zusammenschluss von unabhängigen neuen Stromanbietern in Deutschland, erneut seine Ziele und Forderungen bekräftigt. Sieben Unternehmen firmieren als Gründungsmitglieder: ares Energie AG, Deutsche Strom AG, Elsam Stromhandel GmbH, Europower Energy GmbH, KaWatt AG, Riva Energie AG und unit energy Stromvertrieb GmbH. Den Vorstand bilden die Vorstandsvorsitzenden Carsten Knauer (Riva Energie AG), Andreas Rose (ares Energie AG) sowie Robert H. Kyrion (KaWatt AG), der auch den Verbandsvorsitz führt.


"Vordringliches Ziel der im FEDV zusammengeschlossenen neuen Stromanbieter ist es, sich gegen das Geschäftsgebaren der Ex-Monopolisten zur Wehr zu setzen", zeigen sich die Mitglieder einvernehmlich. Dabei wollen sie insbesondere gegen die "prohibitiven Netznutzungsentgelte" vorgehen, welche es den freien Energiedienstleistern derzeit faktisch unmöglich machten, ihren Kunden einen konkurrenzfähigen Strompreis anzubieten, ohne dabei selbst Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Außerdem gehe es dem FEDV um die Sicherstellung des Netzzugangs. Obwohl seit 1998 ein energierechtlicher und seit Januar 1999 ein kartellrechtlicher Anspruch auf Netznutzung bestehe, verweigerten noch immer 60 Prozent der Ex-Monopolisten die Durchleitung von Strom. Der Verband will zudem eine Standardisierung der Prozesse beim Stromanbieterwechsel erreichen, um den Vorgang transparent zu machen.


Darüber hinaus fordern die FEDV-Mitglieder die Etablierung einer Regulierungsbehörde. Nur dadurch könne der Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland zum Wohle der Verbraucher endlich zum Durchbruch verholfen werden.

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