In Sachsen

Freiberger Solarunternehmen erhalten Bundes-/Landesbürgschaft

Die erste parallele Bundes-/Landesbürgschaft im Freistaat Sachsen 2005 wird an die Deutsche Cell GmbH und die Solar Factory GmbH vergeben. Beide sind Töchter der SolarWorld AG, Bonn. An der entscheidenden Sitzung des Interministeriellen Bürgschaftsausschusses nahm der Sächsische Finanzminister, Dr. Horst Metz, teil.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Freiberg (red) - Die erste parallele Bundes-/Landesbürgschaft im Freistaat Sachsen 2005 wird an die SolarWorld-Töchter Deutsche Cell GmbH (Freiberg) und Solar Factory GmbH (Freiberg) vergeben.

"Bürgschaften sind ein äußerst erfolgreiches und günstiges Instrument der Wirtschaftsförderung, insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen", kommentierte der sächsische Finanzminister Dr. Horst Metz. Die Bürgschaft soll die Expansion beider Betriebe finanzieren. So sollen bis 2007 über 280 neue Arbeitsplätze entstehen.

Vergeben wurde das Geld vom interministeriellen Bürgschaftsausschuss. Er tritt je nach Bedarf zusammen und trifft verbindliche Entscheidungen über die Vergabe einer parallelen Bundes-/Landesbürgschaft ab einem Bürgschaftsbetrag von zehn Millionen Euro.

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