Abfindung

Fränkisches Überlandwerk AG: Abfindungsangebot und Ausgleichszahlung für außenstehende Aktionäre

Jeder außenstehende Aktionär des FÜW kann verlangen, dass seine Aktien gegen eine Abfindung von 165 Euro je Stückaktie von der N-ERGIE AG gekauft werden. Das hat der FÜW-Aufsichtsrat heute beschlossen.

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Der Aufsichtsrat des Fränkischen Überlandwerks AG (FÜW), Nürnberg, hat in seiner heutigen Sitzung dem Abschluss eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, zugestimmt. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft, eine Gesellschaft der Städtischen Werke Nürnberg GmbH, Nürnberg, mit 60,2 Prozent der Anteile und der Thüga Aktiengesellschaft, München, mit 39,8 Prozent der Anteile verpflichtet sich, auf Verlangen eines jeden außenstehenden Aktionärs des FÜW dessen Aktien gegen eine Abfindung von 165 Euro je Stamm-Stückaktie zu erwerben bzw. garantiert eine jährliche Ausgleichszahlung von 8,80 Euro je Stamm-Stückaktie.


Des Weiteren hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2000 festgestellt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt 53,6 Millionen DM nach 55,4 Millionen DM im Vorjahr. Bei einem Jahresüberschuss von 29,2 Millionen DM und nach Einstellung von 4 Millionen DM in die Gewinnrücklagen ergibt sich ein Bilanzgewinn von 25,2 Millionen DM nach 24,8 Millionen DM im Vorjahr.


Aufsichtsrat und Vorstand schlagen der am 29. Mai 2001 stattfindenden Hauptversammlung vor, eine Dividende von 5,72 Euro (entspricht 11,19 DM) je Stamm-Stückaktie für 2000 auszuschütten. Die Dividende für das Geschäftsjahr 1999 betrug 11 DM je Stammaktie zu 50 DM.

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