Fortum und Wesertal bieten Photovoltaik-Anlagen an

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Zum Start der Solarmesse SOLTEC 2000 in Hameln präsentieren die Energieversorger Fortum und Wesertal ein neues Angebot: Fortum vertreibt auf dem deutschen Markt nun auch Photovoltaik-Anlagen aus Skandinavien. Im Netzgebiet der Fortum-Tochtergesellschaft Wesertal erfolgt dies in enger Zusammenarbeit mit Wesertal und der Elektrogemeinschaft Wesertal.


Die NAPS System Oy, eine in Finnland ansässige Tochtergesellschaft von Fortum und nach eigenen Angaben Nordeuropas größter Anbieter für solare Energiesysteme, bietet ihre in Skandinavien produzierten Anlagen nun auch in Deutschland an. In der Region Südniedersachsen/Ostwestfalen wird der Vertrieb von Wesertal organisiert. Die Installation der Anlagen vor Ort erfolgt durch Elektroinstallateure der Elektrogemeinschaft Wesertal. "Wir legen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Handwerk. Mittlerweile haben sich bereits 14 namhafte Elektroinstallateure aus dem gesamten Netzgebiet Wesertals als Kooperationspartner eintragen lassen," betont Reinhard Kranz, Leiter des Wesertal-Vertriebs Privatkunden.


Die Produkte stellt Projektleiter Eberhard Lange vor: "Angeboten werden Standard-Systeme mit 1 kWp, 1,5 kWp, 3 kWp und 4,5 kWp Leistung. Die NAPS-Solarmodule haben keine beweglichen Teile, sind sehr robust und deshalb äußerst zuverlässig. Die Lebensdauer beträgt mehr als 30 Jahre. Brennstoff-, Lohn- oder Wartungskosten fallen nicht an. Die Montage erfolgt problemlos: NAPS hat patentierte Methoden entwickelt, mit denen die Module schnell, effizient und kostengünstig auf den unterschiedlichsten Dächern installiert werden können." Eine besondere Rolle spiele der Schutz der Umwelt. So können bereits mit einer 3-kWp-Anlage etwa 3100 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt und jährlich 2,23 Kilogramm Kohlendioxid-Ausstoß vermieden werden. Und auch bei der Produktion lege NAPS Wert auf höchste Umweltverträglichkeit. Bei der Verarbeitung des von NAPS verwendeten Rohsiliziums würden ausschließlich umweltfreundliche Energiequellen wie zum Beispiel Wasserkraft verwendet. In weniger als zwei Jahren hätten die Module mehr Kohlendioxid eingespart, als bei ihrer Herstellung entstanden ist.


Die erste NAPS-Anlage in der Region wird in Kürze in Holzminden installiert. Elektromeister Karsten Leibing aus Holzminden, vor Ort verantwortlich für die Installation dieser Anlage, ist zuversichtlich, dass weitere folgen werden: "Mit der Photovoltaik wird dem heimischen Handwerk ein neues, vielversprechendes Geschäftsfeld geboten," so Karsten Leibing. Auch Wesertal ist optimistisch: "Wir sind zuversichtlich, mit diesem neuen Vertriebszweig nicht nur einen Imagegewinn, sondern auch positive Erträge erzielen zu können," so Wesertal-Geschäftsführer Dr. Klaus-Dieter Maubach.

Das könnte Sie auch interessieren
Top