Alles finnisch, oder was?

Fortum liefert Energie für deutsche Molkereiprodukte

Mehr als 50 Millionen Kilowattstunden Strom wird der finnische Stromkonzern Fortum ab sofort an deutsche Molkereien und Lebenmittelverarbeiter liefern. Darüber wurde ein Rahmenvertrag mit eine Milchwirtschaftsverein geschlossen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Deutsche Molkereiprodukte werden künftig mit Energie des finnischen Versorgers Fortum hergestellt. Mit dem Milchwirtschaftlichen Verein Baden-Württemberg e. V. in Stuttgart - einem Verband von Molkereien und Lebensmittelverarbeitern - ist ein Rahmenvertrag abgeschlossen worden. 15 Unternehmen mit einem Jahresbedarf von insgesamt mehr als 50 Millionen Kilowattstunden Strom - dies entspricht einem Energiebedarf von über 16 500 Haushalten - haben sich der Vereinbarung bereits angeschlossen. Weiteren Unternehmen liegt eine Option vor.


Zu den von Fortum versorgten Betrieben gehören unter anderem so bekannte Marken wie das Allgäuer Emmentalerwerk, die Schwarzwaldmilch, die Allgäuland-Käsereien, die Bergpracht und die Milchwerke Fulda-Lauterbach. Beliefert werden Produktionsstandorte in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Dies gab der finnische Konzern anlässlich der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Energieversorgungsunternehmen (ARE) in Chemnitz bekannt. "Mit dem Milchwirtschaftlichen Verein haben wir einen weiteren attraktiven Bündelkunden gewonnen", freut sich Henning Probst, Leiter Vertrieb der Fortum Energie GmbH (Hamburg) und Geschäftsführer der Elektrizitätswerk Wesertal GmbH (Hameln), einer 100-prozentige Tochtergesellschaft Fortums.


Erst kürzlich hatte Fortum im süddeutschen Raum mit der Merz-Gruppe einen bedeutenden Kunden gewonnen. Die Merz-Gruppe, ein führendes konzernunabhängiges Pharmaunternehmen, wird von Fortum an sechs Standorten in Frankfurt/Main, Groß Bieberau, Reinheim und Bad Salzuflen mit insgesamt etwa 8,5 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich versorgt.

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