Trennung

Fortum erwägt Verkauf deutscher Beteiligungen

Der finnische Stromkonzern Fortum, beispielsweise an der Elektrizitätswerk Wesertal GmbH beteiligt, zieht in Betracht, deutsche Geschäftsaktivitäten zu verkaufen. Als Grund gab das Unternehmen an, sich auf den nordischen Markt konzentrieren zu wollen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

In Zusammenhang mit der gestern angekündigten Übernahme der restlichen 50 Prozent am Stockholmer Energieversorger Birka Energi AB, hat der finnische Stromkonzern Fortum bekannt gegeben, sich noch stärker auf den nordischen Markt konzentrieren zu wollen. Zusätzlich zu laufenden Verkäufen von Stromerzeugungskapazitäten in Großbritannien und Irland überlegt Fortum auch, sich von einigen Geschäftsaktivitäten in Deutschland zu trennen. Möglicherweise werden in Deutschland die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH und die Fortum Kraftwerk Burghausen GmbH verkauft. Nicht betroffen seien die Fortum-Bereiche Stromhandel, Engineering und Service.

"Seit der Übernahme Wesertals im Jahr 1999 hat sich Fortums Strategie geändert, nachdem die Entscheidung fiel, sich auf die nordischen Märkte zu konzentrieren", erklärt Esko Salosaari, Vorsitzender des Aufsichtsrates von Wesertal und Geschäftsführer der Fortum Energie GmbH. "Wir werden unseren vertraglichen Verpflichtungen, die wir den früheren Gesellschaftern von Wesertal gegeben haben, nachkommen und wir werden sicherstellen, dass auch die eventuellen neuen Besitzer das gleiche tun. Die Elektrizitätswerk Wesertal GmbH und das Kraftwerk Burghausen haben exzellente Referenzen und sind seit der Liberalisierung hervorragend positioniert."

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