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FlexStrom erhöht Preise zum 1. Februar

Von supergünstig zu günstig: Der Berliner Stromanbieter FlexStrom wird zum 1. Februar seine Strompaketpreise zum Teil drastisch erhöhen. Wer sich jetzt noch den günstigen Strom sichern will und vor einer Jahresvorausszahlung nicht zurück schreckt, sollte bis 7. Februar die Vertragsunterlagen unterschreiben.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Wer mit dem Gedanken spielt, zum Berliner Stromanbieter FlexStrom zu wechseln und dort ein Jahrespaket Strom zu erwerben, sollte seine Entscheidung schnell fällen: Denn zum 1. Februar wird der (nicht unumstrittene) Newcomer seine Paketpreise erhöhen und zwar nicht unerheblich um bis zu 23,5 Prozent. Wer die ausgefüllten Vertragsunterlagen noch bis 7. Februar zurückschickt, kann sich indes noch die alten Preise sichern. Auch Bestandskunden sind nicht von einer Preiserhöhung betroffen, gilt für sie doch einen Preisgarantie.

Während FlexStrom die Preise für die Jahrespakete kräftig anhebt, sinken die (unattraktiveren) Paketpreise bei vierteljährlicher Bezahlweise um bis zu 6,3 Prozent. So kostet beispielsweise das 7800er Power-Paket bei vierteljährlicher Bezahlung ab 1. Februar 1416 Euro (jede weitere Kilowattstunde dann 21,70 Cent). Bei den Paketen mit jährlicher Vorauskasse sieht die Veränderung folgendermaßen aus:

  • 1200er Single: Paketpreis steigt von 204 auf 252 Euro
  • 2400er Partner: Paketpreis steigt von 348 auf 426 Euro
  • 3600er Family: Paketpreis steigt von 492 auf 600 Euro
  • 5600er Big Family: Paketpreis steigt von 732 auf 890 Euro und
  • 7800er Business: Paketpreis steigt von 996 auf 1209 Euro

Zudem wird es einen Standard-Tarif mit folgenden Konditionen geben: 23,90 Cent pro Kilowattstunde plus 15 Euro monatliche Grundgebühr.

Als Grund für die Anpassung gibt FlexStrom die hohen Beschaffungskosten und Netzentgelte an. "Wir konnten mit Hilfe unseres sehr schlanken Verwaltungsapparates und Einsparungen bei allen internen Kostenfaktoren die Preissteigerungen an der Strombörse abfedern", erläuterte Robert Mundt, Geschäftsführer der FlexStrom GmbH. Nachdem aber auch 2006 keine Senkung der Großhandelspreise abzusehen sei, müsse das Unternehmen seine Tarife an das hohe Marktniveau anpassen.

Alles Wissenswerte zu FlexStrom erfahren Sie in den strom magazin Anbieterdetails. Weiterführende Hinweise bietet auch unser Forum.

Bitte beachten: Die Berliner FlexStrom GmbH bietet verschiedene Kilowattstundenpakete an, die im voraus für ein Jahr bezahlt werden müssen. Der komplette Paketpreis muss 6 Wochen vor Lieferbeginn gezahlt werden und ist auch dann in voller Höhe zu entrichten, wenn der tatsächliche Verbrauch unter der gekauften Menge liegt. Bei Minderverbrauch entfällt das Guthaben. Jede Kilowattstunde, die über der eingekauften Menge liegt, wird extra abgerechnet. Die Angebote richten sich daher an Kunden, die ihren Jahresverbrauch sicher einschätzen können und deren Stromverbrauch stabil ist.

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