Studie

Finanzkrise bremst Ausbau der Offshore-Windkraft

Durch die Erhöhung der Einspeisevergütung im Rahmen der EEG-Novelle 2008/2009 wird sich der Markt für Offshore-Windenergie in den nächsten Jahren enorm entwickeln, so eine aktuelle Studie. Verzögerungen drohen allerdings durch die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Nachdem zahlreiche technische und wirtschaftliche Herausforderungen gelöst werden konnten, drohen nun erneute Projektverzögerungen durch die Kreditverknappung als Folge der Wirtschaftskrise, wie aus der aktuellen Studie "Offshore-Wind 2010 bis 2030" von trend:search hervorgeht.

Zusätzlich hängt die Rentabilität der geplanten Offshore-Windparks u.a. auch von den langfristigen Betriebskosten ab, die sich bislang nur mit einem hohen Grad an Unsicherheit abschätzen lassen. Zukünftig drohen darüber hinaus weitere Faktoren, wie z.B. ein zunehmender Mangel an Fachkräften, die Entwicklung des Marktes zu bremsen.

Sinkende Preise für Anlagen erwartet

Dennoch hat die Krise nicht nur negative Auswirkungen für die Branche, so können Unternehmen der Windbranche derzeit von sinkenden Rohstoffpreisen profitieren. Insgesamt gaben 60 Prozent der Unternehmen der Windbranche an, dass die Preise für Anlagen infolge der Krise sinken werden, nur 9 Prozent der Befragten erwarten Preissteigerungen.

Die rund 870 Seiten umfassende Studie "Offshore-Wind 2010 bis 2030 (2. Auflage)" ist ab sofort verfügbar und kann für den Preis von 4.900 Euro bei trend:research bezogen werden.

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