Filmmuseum Potsdam sucht Sponsor in Sachen Strom

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Film ab? - Von wegen! Das Filmmuseum Potsdam knipst die Lichter aus - Grund: kein Geld für Strom. Von heute Abend an wird der langgestreckte Barockbau in der Breite Straße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße nachts nicht mehr von Scheinwerfern angestrahlt werden - und also bleibt der königliche Pferdestall fortan unbeleuchtet. Das berichtet die Berliner Morgenpost.



Die überraschende Aktion soll ein "Wink mit dem Zaunpfahl" gen Finanzministerium sein - durch dessen angekündigte Sparauflagen fehlen dem Filmmuseum nämlich 250.000 Mark. Die Außenlichtanlage verschlingt jährlich zwar "nur" 5000 bis 6000 Mark - einschließlich Reparaturkosten -, doch muss das Haus offensichtlich "an allen Ecken und Enden" sparen. Die Scheinwerfer bestrahlen das Filmmuseum seit gut acht Jahren; seinerzeit schenkte eine Firma dem Museum die Anlage inklusive der Stromkosten für ein Jahr. In den Folgejahren trug das Filmmuseum die Kosten selbst.



Chefin Bärbel Dalichow und ihre 28 Mitarbeiter suchen nun einen neuen Sponsor, damit das Museum auch weiterhin nachts angestrahlt werden und im altehrwürdigen Glanz erscheinen kann. Welcher Energieerzeuger springt ein und hinterlässt in Berlin seinen "guten Namen"? - Das strom magazin vermittelt gerne! :-)

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