Risikominimierung

Feuerwehr übt Brandbekämpfung im AKW Brunsbüttel

Feuerwehrleute haben im derzeit stillgelegten Atomkraftwerk Brunsbüttel die Bekämpfung eines Brandes im Kabelkeller des Schaltanlagengebäudes trainiert. Der Hintergrund: Die Störfälle in Brunsbüttel und Krümmel vom Juni vergangenen Jahres.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Brunsbüttel (ddp/sm) - Neben der Werksfeuerwehr nahmen daran am späten Dienstagnachmittag gut 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr Brunsbüttel teil, wie Kraftwerksbetreiber Vattenfall Europe am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Den Angaben zufolge haben Gutachter den Verlauf der Übung dokumentiert und ausgewertet.

Nach einem Trafobrand beziehungsweise einem Kurzschluss waren am 28. Juni vergangenen Jahres sowohl das ebenfalls von Vattenfall betriebene Atomkraftwerk Krümmel als auch der Meiler in Brunsbüttel abgeschaltet worden.

Der Stillstand beider Kraftwerke kostet den Betreiber laut Vattenfall-Vorstand Reinhardt Hassa pro Tag zusammen mehr als eine Million Euro Produktionsausfall.

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