Energie sparen

Fernseher sollen neues Effizienz-Label bekommen

Elektrogeräte sollen umweltfreundlicher werden - das gilt auch für Fernseher. Die EU-Kommission hat daher neue Energie-Label für die TV-Geräte eingeführt. Der Stromverbrauch steht dabei an erster Stelle. Denkbar wäre in Zukunft, dass auch Herstellungs-Materialien bewertet werden.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Es wird wohl eines der großen Themen der IFA (Internationalen Funkausstellung) werden: Etikette, die anzeigen, ob ein Fernseher energiesparend ist oder nicht. Ähnlich wie bei Kühlschränken und Waschmaschinen sollen Kunden in Zukunft auch hier schon beim Kauf erfahren, wieviel Strom das Gerät verbraucht. Die Fernseher werden dafür wie üblich in Klassen von A bis G eingeteilt. Dabei wird der Stromverbrauch auf die sichtbare Bildschirmfläche und Zusatzfunktionen wie integrierte Reciever oder Festplatten bezogen.

Stromverbrauch richtet sich nach Größe

Praktisch bedeutet das: Verbraucht ein kleiner Fernseher genauso viel Strom wie ein größeres Gerät, dann wird er schlechter eingestuft. Wie der TÜV-Rheinland, der für die Prüfung der Energieeffizienz von Geräten zuständig ist, erklärte, wird bei den Messungen davon ausgegangen, dass die Geräte täglich vier Stunden eingeschaltet sind und sich den Rest der Zeit im Stand-By-Modus befinden.

Stand-By verbraucht bis zu 115 Euro im Jahr

Da letzterer auch zu einem großen Teil für den Energieverbrauch eines Gerätes verantwortlich ist, wurde auch der Stand-By-Verbrauch in die Bewertung aufgenommen. Dass auch Geräte im Stand-By die Haushaltskasse ganz schön belasten, hat die Deutsche Energie-Agentur in einer Studie festgestellt. Pro Watt, das im Stand-By zusätzlich verbraucht wird, steigt die Stromrechung um 2,10 Euro. Im Jahr könnten Haushalte dmezufolge bis zu 115 Euro Strom sparen.

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