Ökostrom

FAZ: Ab 2017 werden 6,88 Cent an EEG-Umlage fällig

Zum kommenden Jahr soll die EEG-Umlage wieder steigen. Der genaue Betrag wird zum Ende der Woche bekannt gegeben. Wie viel davon später auch auf der Stromrechnung der Verbraucher ankommt, hängt auch von den Energieversorgern ab.

Erneuerbare Energien© PhotographyByMK / Fotolia.com

Berlin - Die EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom steigt im kommenden Jahr einem Zeitungsbericht zufolge von derzeit 6,35 Cent auf 6,88 Cent. Das berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Kreise der Netzbetreiber. Experten rechneten zuvor mit einem Anstieg auf knapp unter 7 Cent pro Kilowattstunde, die Verbraucher über die Stromrechnung bezahlen. Die Übertragungsnetzbetreiber geben die Höhe der Umlage für 2017 am Freitag bekannt. Das Wirtschaftsministerium äußerte sich nicht zu dem Bericht: Zahlenspekulationen würden nicht kommentiert.

Wie wird die Höhe der EEG-Umlage festgelegt?

Die EEG-Umlage wird als Differenz zwischen dem Preis, den Stromerzeuger für ihren Strom bekommen, und den garantierten Abnahmepreisen für Ökostrom berechnet. Je niedriger der Börsenpreis, den Energiekonzerne zahlen müssen, desto höher die Umlage. Was der Anstieg der Umlage für Haushalte bedeutet, ist daher kaum zu berechnen. Es kommt darauf an, ob die Energiekonzerne fallende Börsenstrompreise an die Kunden weitergeben.

Übrigens kann bei einer Preissteigerung besonders schnell der Stromanbieter gewechselt werden, auch wenn der teurere Tarif auf die Anhebung staatlicher Lasten zurückgeführt wird. Dann gilt nämlich das Sonderkündigungsrecht. Bei einer Sonderkündigung kann in der Regel binnen zwei Wochen gekündigt werden.

Quelle: DPA

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