Veranstaltungshinweis

Fachforum mit Ausstellung: VWEW informiert über Nahwärme

Das Nahwärmeforum 2005 beschäftigt sich unter anderem mit dem Thema "Nahwärme mit Biogas" sowie neuen Gesetzen und gibt Projekt- und Erfahrungsberichte. Begleitet wird das Forum von einer Fachausstellung zum Thema. Die Veranstaltung findet am 20. Mai in Mönchengladbach statt.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt (red) - Das diesjährige Nahwärmeforum beschäftigt sich mit den Themen Nahwärme mit Biogas, Wärmecontracting und mehr, Neues aus Recht und Gesetz, Gesellschaftsmodell Handwerk/Energiewirtschaft sowie Projekt- und Erfahrungsberichte.

Das Forum wendet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Querverbundunternehmen, die bereits über ein Nahwärmeangebot verfügen beziehungsweise dessen Einführung planen. Sie wendet sich an Planer von Anlagen mit Wärmedienstleistung, Ingenieurbüros und an Hersteller von Komponenten für die Wärmeversorgung.

Die Veranstaltung findet am 20. Mai 2005 in Mönchengladbach statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 620 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Zusätzlich findet eine Begleitende Fachausstellung statt, die den Besuchern auch am 21. Mai noch offen steht.

Aus der Seminarbeschreibung:

Das Wärmecontracting gewinnt bei Erneuerungsinvestitionen ebenso wie bei Neubauten immer mehr an Bedeutung. Energiedienstleistungsunternehmen erkennen ihre Chancen ihre Kundenkontakte auch in dieser Hinsicht zu nutzen. Sie verfügen über qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und besitzen gemeinsam mit Marktpartnern das Know-how für die Planung und spätere Betreuung der Anlagen.

Das im vergangenen Jahr novellierte Energie-Einspeise-Gesetz fördert zudem den Bau von Biogasanlagen und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung mit hohen Einspeisevergütungen für den erzeugten Strom. Damit gewinnt die Kraft-Wärme-Kopplung auf Biogasbasis eine größere Bedeutung für den Nahwärmemarkt. Im diesjährigen Forum steht das Thema Biogas, die geänderte Gesetzeslage ebenso wie das konventionelle Wärmecontracting im Mittelpunkt der Veranstaltung. Der traditionelle Erfahrungsaustausch über Projekte und Betriebserfahrungen runden auch diesmal das Spektrum ab.

Auf dem Programm stehen unter anderem ein Vortrag über Chancen der Nahwärme im Energiemarkt der Zukunft, das Kooperationsmodell Energiewirtschaft/Handwerk sowie Checklisten und Ausschreibungsleitfäden für Contracting. Des Weiteren wird über neue Gesetze und Verordnungen aus der AGFW Rechtsabteilung berichtet. Am Nachmittag findet ein Erfahrungsaustausch statt, der sich unter anderem mit den Themen Biomasse mit Erdgasqualität und wirtschaftliche und technische Optimierung in der Nahwärme beschäftigt.

Das Forum wird von einer Fachausstellung rund um das Thema Nahwärme begleitet, die interessierten Teilnehmern auch am Samstag, dem 21. Mai offen steht.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromkosten

    Höhere Netzkosten verteuern den Strom

    Die Netznutzungsentgelte werden in vielen Städten steigen. Das wird sich auf den Stromrechnungen für das kommende Jahr niederschlagen. Allerdings sind die Strompreise an der Börse gefallen, wodurch Preissenkungen von Seiten der Stromversorger möglich sind.

  • Strom sparen

    Öko-Quellen beheizen ein Drittel aller neuen Häuser

    In Deutschland werden mehr als ein Drittel aller neu gebauten Wohnungen und Häuser mit erneuerbaren Energien beheizt. Von den 2011 fertiggestellten Wohngebäuden seien 34,4 Prozent mit einer entsprechenden Heizanlage ausgestattet worden, teilte das Statistische Bundesamt kürzlich in Wiesbaden mit.

  • Energieversorung

    Solarstrom: Steuerliche Vorteile durch Netzeinspeisung

    Eigentümer privater Photovoltaikanlagen, die ihren umweltfreundlich erzeugten Strom ins öffentliche Netz einspeisen, erhalten für 20 Jahre eine Vergütung von 54,53 Cent pro Kilowattstunde. Wer den Strom dauerhaft ins Netz einspeist, gilt zudem umsatzsteuerlich gesehen als Unternehmer und erhält steuerliche Vorteile.

  • Strom sparen

    KfW: 400 Millionen Euro für erneuerbare Energien

    Seit September 1999 hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau mittels ihres Programms "Erneuerbare Energien" 1659 Vorhaben mit Darlehen in Höhe von über 385 Millionen Euro gefördert. Schwerpunktmäßig wurden Biogasanlagen und Biomasseanlagen finanziert, mit einem weiteren Anstieg der Fördertätigkeit wird gerechnet.

  • Stromnetz Ausbau

    Strom aus Gülle: Neue Biogasanlage in Mecklenburg

    Mit der neuen Anlage soll aus Rindergülle, Maissilage und Getreide Biogas gewonnen werden. Beim Aufbau der Anlage selbst werden vorhandene Gebäude umgebaut. Die gesamte Befestigung der einstigen Rinderanlage werden für die neue Biogasanlage verwendet.

Top