Symposium

Experten aus Australien und der Schweiz zur Brennstoffzelle in Wuppertal

Der Brennstoffzelle wird weltweit eine wachsende Bedeutung als Teil einer effizienten und ressourcenschonenden Energieversorgung zugeschrieben. Aus diesem Grund trafen sich kürzlich rund 60 Experten auf dem 4. Symposium zum Thema Brennstoffzelle. Sie diskutierten Potenziale und Marktchancen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Zuversicht bestimmte das 4. Symposium zum Thema Brennstoffzelle, das kürzlich unter dem Motto "Potentiale und Marktchancen von Brennstoffzellensystemen" in Wuppertal stattfand. Veranstalter waren die Energieagentur NRW, die Technische Akademie Wuppertal und das Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle NRW. Rund 60 Fachleute informierten sich über den Stand der Markteinführung dieser umweltfreundlichen Technologie. Um über ihre Erfahrungen mit einem Brennstoffzellen-Heizgerät sowie den Einsatz von Brennstoffzellen im Klein-BHKW zu berichten, waren diesmal auch Experten aus der Schweiz und Australien nach Wuppertal gereist.

Der Brennstoffzelle wird weltweit eine wachsende Bedeutung als Teil einer effizienten und ressourcenschonenden Energieversorgung zugeschrieben. Der japanische Computer-Hersteller Toshiba hat für 2004 ein erstes Notebook mit Energieversorgung per Brennstoffzelle angekündigt. In Japan wird der Brennstoffzelle ein Marktvolumen von 3,3 Millarden Dollar bis 2010 prognostiziert. Dank hoher Nutzungsgrade bieten Brennstoffzellen bereits bei kleinen Leistungsklassen besten Voraussetzungen für den Einsatz in Blockheizkraftwerken. Konzepte würden bereits umgesetzt, die ersten Pilotanlagen seien in Betrieb, hieß es auf der Veranstaltung. Zwar waren sich alle Experten einig, dass die Brennstoffzelle technisch ausgereift sei. Doch wurde auch vor zu großer Euphorie gewarnt. Motto: Gut Ding will Weile haben.

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