Exkursion zu energetisch-ökologisch vorbildlichen Projekten der IBA Emscher Park

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Energetisch und ökologisch herausragende Projekte der Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park sind das Ziel einer zweitägigen Exkursion am 29. und 30. September 2000. Organisiert wird die Fahrt von der Energieagentur NRW im Rahmen ihres Impuls-Programms "Bau und Energie" und den "Bremer Impulsen Bauen + Energie". Ziele sind u.a. die Fortbildungsakademie des Innenministeriums "Mont-Cenis" in Herne mit ihrer weltweit größten, gebäudeintegrierten Photovoltaikanlage und das Verwaltungsgebäude des Versandhauses Manufactum in Waltrop, einem ehemaligen Zechengebäude, das jetzt Niedrigenergiehausstandard hat.


Die städtebauliche und ökologische Erneuerung war der Arbeitsauftrag, den die IBA Emscher Park 1989 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen erhielt. Die zehnjährige Entwicklungsphase ist abgeschlossen - nun müssen die realisierten Projekte zeigen, inwieweit der ökologische, soziale und kulturelle Umbau im Alltag Fuß gefasst hat. Stadtplaner und Architekten, Verwaltungen und Investoren haben sich im Rahmen der IBA Emscher Park mit einer Vielzahl von Projekten der Frage gestellt, wie mit dem industriellen Erbe, Brachflächen sowie funktionslos gewordenen Gebäuden und Anlagen verfahren werden soll. Lösungen finden sich im experimentellen Neubau, vor allem aber im Bestand, in der Um- und Neunutzung: International renommierte Architekten wie Foster, Herzog & de Meuron und andere haben innovative Konzepte im Umgang mit bestehender Bausubstanz realisiert. Im Rahmen der Exkursion sollen Projekte mit dem Schwerpunkt Umnutzung und Nutzung regenerativer Energien erfahren werden. Fachlich begleitet wird die Exkursion von Tomas Grohé, langjähriger Projektleiter bei der IBA.

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