Bilanz

EWE steigert Stromabsatz und Konzernumsatz

Durch die Beteiligungen an den Stadtwerken Cuxhaven, swb AG und VNG AG ist der Oldenburger Energieversorger EWE AG in die Gruppe der fünf größten Energieunternehmen aufgestiegen. Der Stromabsatz erhöhte sich im vergangenen Jahr um 3,2 Prozent, der Konzernumsatz überschritt erstmals die Drei-Milliarden-Marke.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Das Jahr 2003 hat in der fast 75-jährigen Geschichte des Oldenburger Energiekonzerns EWE AG neue Maßstäbe gesetzt: Mit dem Erwerb von Beteiligungen an den Stadtwerken Cuxhaven (74,9 Prozent), der swb AG, Bremen (32,36 Prozent) und an der VNG – Verbundnetz Gas AG, Leipzig (47,9 Prozent ab 1. Januar 2004), gehört EWE heute zu den fünf größten Energieunternehmen in Deutschland.

Auch den Energieabsatz hat der EWE-Konzern steigern können: So erhöhte sich der Stromabsatz um 3,2 Prozent auf 13,6 Milliarden Kilowattstunden, der Gasabsatz stieg um 4,8 Prozent auf 42,4 Milliarden Kilowattstunden. Der Konzernumsatz überschritt erstmals die Drei-Milliarden-Marke: Er belief sich nach vorläufigen Berechnungen auf 3,1 Milliarden Euro (2002: 2,7 Milliarden Euro). Der Jahresüberschuss wuchs von 82,3 Millionen Euro auf knapp 87 Millionen.

Mit über 13,6 Milliarden Kilowattstunden lag der Stromabsatz um 3,2 Prozent über dem Vorjahresabsatz. EWE bezog den Strom zu 61 Prozent von E.ON, zu 25 Prozent von Produzenten im Netzgebiet (Anteil von Strom aus Windenergie: 20 Prozent), zu 13 Prozent durch Stromhandel und zu einem Prozent aus der Eigenerzeugung.

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