Mehrheitsaktionär

EWE erhöht Beteiligungen an türkischem Energieversorgunger

Der Oldenburger Energiekonzern EWE hat seine Anteile an den regionalen türkischen Energieversorgern Bursagaz A.S und Kayseri Dogalgaz A.S. von jeweils 39,9 Prozent auf 80 Prozent erhöht und baut damit sein Engagement in der Türkei aus.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Als Mehrheitsaktionär ist EWE eigenen Angaben zufolge als erster deutscher Energieversorger im türkischen Endkundengeschäft aktiv, das künftig von der EWE ENERJI A.S. mit Sitz in Istanbul gesteuert wird. Zum Kaufpreis machten die Vertragspartner keine Angaben.

"Das Engagement von EWE in der Türkei ist Teil einer langfristig angelegten Strategie zur Positionierung des Unternehmens auf dem internationalen Energiemarkt und damit zur Sicherung des Unternehmenserfolges", so Heiko Harms, EWE Vorstand für Netze und IT sowie verantwortlich für das EWE-Engagement in der Türkei.

Der Oldenburger Versorger wolle von der zügig voranschreitenden, aber noch nicht abgeschlossenen Liberalisierung und Internationalisierung des türkischen Energiemarktes profitieren. "Die Türkei ist ein Wachstumsmarkt mit einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach Energie und damit ein attraktiver Absatzmarkt", führt Harms weiter aus.

Im April des letzten Jahres stieg EWE mit 39,9 Prozent beim türkischen Energieversorger Bursagaz ein. Im April dieses Jahres erwarb EWE in gleichem Umfang Anteile an Kayserigaz.

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