An der A 31

EWE AG nutzt Lärmschutzwand für Photovoltaikanlage

Die Photovoltaikmodule sind in eine Oberfläche von knapp 1250 Quadratmetern integriert und erzeugen jährlich etwa 32 000 Kilowattstunden Strom. Dies entspricht einem Jahresstromverbrauch von etwa zehn Durchschnittshaushalten. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Stadtwerke Emden eingespeist und durch die EWE NaturWatt GmbH vermarktet.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Mit 1055 Solarmodulen ist die 492 Meter lange Lärmschutzwand an der Autobahn 31 von Emden Richtung Leer bestückt, die als Brücke über die Bundesstraße 212 führt. Betreiber der Photovoltaikanlage ist die Oldenburger EWE AG. Deren Vorstandsvorsitzender, Dr. Werner Brinker, nahm die Anlage am vergangenen Mittwoch offiziell in Betrieb – unter anderem im Beisein des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander und des Emder Oberbürgermeisters, Alwin Brinkmann. Es ist die erste Photovoltaik-Lärmschutzwand in Norddeutschland.

Die Photovoltaikmodule sind in eine Oberfläche von knapp 1250 Quadratmetern integriert und erzeugen jährlich etwa 32 000 Kilowattstunden Strom. Dies entspricht einem Jahresstromverbrauch von etwa zehn Durchschnittshaushalten. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Stadtwerke Emden eingespeist und durch die gemeinsame Tochtergesellschaft EWE NaturWatt GmbH vermarktet. Errichtet wurde die Anlage vom Geschäftsbereich Solar der Deutschen BP AG, Hamburg.

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