Bilanz 2003

EWE AG entwickelt sich erfolgreich

Die Oldenburger EWE AG hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 14,5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro gesteigert. Der Gasabsatz erhöhte sich um 6,5 Prozent auf 44 Milliarden Kilowattstunden. Der Stromabsatz stieg um 3,2 Prozent auf 13,6 Milliarden Kilowattstunden.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Oldenburg (red) - Der Oldenburger Energiedienstleister EWE hat seinen Geschäftsbericht für das Berichtsjahr 2003 veröffentlicht. Der Bericht bestätigt die erfolgreiche Bilanz, die EWE bereits bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen während der Jahrespressekonferenz im Februar gezogen hatte. In allen Bereichen verzeichnete EWE eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung in 2003. Zudem konnte das Unternehmen durch den Erwerb weiterer Beteiligungen erfolgreiche Expansionsschritte vollziehen.

Auf Basis der Rechnungslegung nach HGB konnte der EWE-Konzern im Geschäftsjahr 2003 seinen Jahresumsatz im Vorjahresvergleich um 14,5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro steigern. Der Jahresüberschuss wuchs von 82,3 Millionen Euro auf 86,9 Millionen Euro. "Der EWE-Konzern ist im Geschäftsjahr 2003 erneut erfolgreich gewachsen. Mit der finanziellen Entwicklung unserer Geschäftsfelder sind wir sehr zufrieden. Außerdem ist es uns gelungen, unsere Marktposition insbesondere auch in den Bereichen Strom, Erdgas und Telekommunikation bei nach wie vor günstigen Preisen weiter auszubauen", erläutert der EWE-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker.

Der Gasabsatz des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf knapp 44 Milliarden Kilowattstunden. Der Stromabsatz belief sich auf fast 13,6 Milliarden Kilowattstunden, ein Zuwachs von 3,2 Prozent im Vergleich zu 2002. Auch im Bereich Telekommunikation und Informationstechnologie konnte der konsolidierte Umsatz im Vorjahresvergleich um 43 Millionen Euro auf 193 Millionen Euro gesteigert werden.

Im Geschäftsjahr 2003 baute die EWE-Gruppe durch gezieltes Beteiligungsmanagement ihre Marktposition weiter aus. Dazu zählen der Erwerb von 47,9 Prozent der Anteile an der Leipziger Ferngasgesellschaft VNG - Verbundnetz Gas AG sowie von rund 32,4 Prozent der Anteile an der swb AG und 74,9 Prozent an den Stadtwerken Cuxhaven. Die Konzerninvestitionen beliefen sich auf 626 Millionen Euro. Davon entfielen knapp 200 Millionen Euro auf den Ausbau der Strom- und Gasnetze, der Telekommunikationsinfrastruktur und der technischen Anlagen.

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