"EVOplus" aus Offenbach kommt gut an

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Der ab dem 1. Oktober dieses Jahres geltende "EVOplus"-Stromtarif der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) kommt nach Angaben des Unternehmens "offensichtlich gut an": Sowohl bei den eigenen Kunden als auch bei Personen außerhalb des EVO-Versorgungsnetzes - der Offenbacher Energieversorger ist bundesweit auf dem Markt - bestehe "reges Interesse an einem Wechsel", so Albert von Rockenthien, kaufmännischer Vorstand der EVO. In den ersten Wochen nach Bekanntgabe des neuen Tarifs seien bei der EVO rund 1600 Anfragen außerhalb des originären Versorgungsgebietes aus der gesamten Bundesrepublik eingegange.


Für EVO-Kunden lohnt sich ein Wechsel vom bisher geltenden Allgemeinen Tarif der EVO zu "EVOplus" dann, wenn der Jahresverbrauch über 2000 Kilowattstunden beträgt.Eine vierköpfige Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden beispielsweise bezahlt nach dem neuen Tarif nur noch 984,19 Mark - im Allgemeinen Tarif belief sich die Rechnung noch auf 1183,20 Mark. Kostenersparnis: knapp 200 Mark! In dem Preis sind alle "Nebenkosten enthalten".


Haushalte mit einem jährlichen Verbrauch unter 2000 Kilowattstunden sind mit dem Allgemeinen Tarif der EVO nach wie vor besser bedient. Ein Single-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 1600 Kilowattstunden zahlt mit "EVOplus" 552,11 Mark, derweil im Allgemeinen Tarif nur 515,04 Mark anfallen.


Grund für die Unterschiede sind - ganz klar - die jeweiligen Preise für Zähler und Kilowattstunde. Bei der EVO beträgt der Grundpreis im "EVOplus"-Tarif 264 Mark jährlich (22 Mark im Monat), derweil die Kilowattstunde 18 Pfennig kostet. Im Allgemeinen EVO-Tarif zahlen Kunden 69,60 Mark im Jahr - dies entspricht einem monatlichen Grundpreis von 5,80 Mark - sowie einen Kilowattpreis von 27,84 Pfennigen. Und also stehen Kunden mit einem niedrigen Verbrauch bei einem geringeren Grundpreis finanziell besser. Je nach Kilowattverbrauch nimmt der "EVOplus"-Tarif übrigens bundesweit einen der vordersten Plätze ein.


Die Kündigungsfrist ist für EVO-Kunden bei einem Umzug durch die zweiwöchige Kündigungsfrist erfreulich unproblematisch. Ansonsten gilt: drei Monate vor Ablauf ("EVOplus") und ein Monat (Allgemeiner Tarif). Bei "EVOplus" besteht eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.


Mit einer Mailing-Aktion, einer Werbekampagne und neuen Web-Seiten wird die EVO in den kommenden Tagen ihren neuen Tarif für Privatkunden publik machen. Kunden der EVO erhalten das Angebot zum neuen Tarif per Post ins Haus. Die Hotline-Nummer lautet 0800-3867587. Weitere Informationen zur EVO erhalten Sie hier.


Die Abwicklung der Anfragen wird in zwei Schritten erfolgen. "Zunächst werden alle Interessenten im Großraum Rhein-Main bedient", erläutert Dr. Kurt Hunsänger, technischer Vorstand der EVO. In einem zweiten Schritt schaffe die EVO die Voraussetzungen für bundesweite Stromlieferungen. Hunsänger: "Wir bereiten uns optimal vor, unsere Kunden pünktlich zufriedenzustellen". Zum 1. Oktober sollen die ersten Kunden "EVOplus"-Strom in ihre Haushalte bekommen.


(ots)

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