Evonik

Evonik will Energiesparte verkaufen

Nachdem der Mischkonzern Evonik seine Immobiliensparte zum verkauft gestellt hat, sollen nun offenbar auch Anteile an der Energie-Tochtergesellschaft verkauft werden. Dabei sei Evonik sogar bereit, die Mehrheit abzugeben, hieß es.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (ddp/red) - Der Mischkonzern Evonik verfolgt bei seiner Zerschlagung offenbar radikalere Pläne als bislang bekannt. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe) erwägen die Essener, neben der Immobiliensparte auch eine Mehrheit an ihrer Energietochter abzugeben, wie mehrere Personen im Konzern und im Umfeld bestätigten.

Evonik muss Mehrheit verkaufen

Im Vergleich zum offiziell angestrebten Minderheitsverkauf des Energiegeschäfts, der früheren Steag, sei das "vielleicht sogar die wahrscheinlichere Lösung", sagte ein Insider. "Ansonsten wird der Kreis der Interessenten doch viel zu stark eingeengt. Die meisten Investoren wollen nach einem Einstieg auch strategisch das Sagen haben." Den Informationen zufolge verschickt die Investmentbank JP Morgan in den nächsten Wochen an Steag-Interessenten ein erstes Verkaufsheft.

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