Umsatz und Ergebnis gesteigert

Evonik legt in den ersten neun Monaten zu

Der Essener Mischkonzern Evonik hat seinen Umsatz und das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten 2008 in allen drei Geschäftsbereichen erhöht. Insgesamt sei der Umsatz um 13 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp/sm) - Das operative Ergebnis (Ebitda) legte um 6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu. Das Konzernergebnis sank hingegen von 951 Millionen Euro auf 595 Millionen Euro. Allerdings sei im Vorjahresgewinn auch der Verkaufserlös Bergbautechnik-Gesellschaft DBT enthalten. Daher sind die beiden Werte nach Unternehmensangaben nicht vergleichbar.

Für das laufende Geschäftsjahr äußerte sich Evonik "vorsichtig optimistisch". Die weltweite Konjunkturabschwächung stelle Evonik "vor zunehmende Herausforderungen". Insgesamt sollen der Konzernumsatz 2008 weiterhin im hohen einstelligen Prozentbereich wachsen und das Ebita im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen.

Von der Konjunkturabkühlung erwartet Evonik im vierten Quartal vor allem für das Geschäftsfeld Chemie Folgen. Das Geschäftsmodell des integrierten Industriekonzerns sei robust, erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Müller. Mit den Bereichen Energie und Immobilien habe man stabile Ertragsbringer.

Im mit Abstand größten Geschäftsfeld, der Chemie, wuchs Evonik eigenen Angaben zufolge in den ersten neun Monaten um 13 Prozent. Grund dafür waren vor allem höhere Verkaufspreise. Durch erheblich höhere Kohlepreise und damit steigende Stromabsatzpreise legte der Umsatz im Geschäftsfeld Energie um 18 Prozent zu. Im Immobiliensegment verzeichnete Evonik einen leichten Umsatzanstieg.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Strom sparen

    Einbruch der Chemiesparte: Evonik schreibt rote Zahlen

    Der Mischkonzern Evonik ist im ersten Quartal wegen der weltweiten Wirtschaftskrise in die roten Zahlen gerutscht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der Umsatz um 19 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro, wie der ehemalige RAG-Konzern am Montag in Essen mitteilte.

Top