Keine Einigung

EVO und Mainova: Erstmal keine Fusion

Die hessischen Versorger Mainova (Frankfurt) und Energieversorgung Offenbach (EVO) werden erstmal nicht miteinander verschmelzen. Gespräche mit der EVO-Mutter MVV Energie AG (Mannheim) seien gescheitert, weil eine 25,1-prozentige Überkreuzbeteiligung nicht kurzfristig realisiert werden konnte, teilte die Mainova mit.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Die Frankfurter Versorger und die in der Nachbarstadt ansässige Energieversorgung Offenbach (EVO) werden zunächst nicht fusionieren. Der Vorstand der Mainova AG habe entschieden, kein verbindliches Angebot für Anteile an der EVO abzugeben, hieß es in einer Mitteilung des UNternehmens.

Grund ist offensichtlich die mangelnde Perspektive einer kompletten Verschmelzung. Man habe sich mit der EVO-Mutter, der Mannheimer Energie AG (MVV) nicht auf eine 25,1-prozentige Überkreuzbeteiligung einigen können, hieß es von Seiten der Mainova. Der ursprüngliche Plan sah vor, dass die MVV ihre knapp 51-prozentige Beteiligung an der EVO im Wege einer Kapitalerhöhung bei der Mainova einbringt und beide Unternehmen anschließend verschmelzen. MVV sollte in dem neuen kommunalen Unternehmen anschließend mit einer Sperrminorität von 25,1 Prozent vertreten sein, im Gegenzug wollte Mainova 25,1 Prozent Beteiligung an der MVV.

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