70 Millionen Kilowattstunden

EVO sichert sich Großauftrag für renommierte Liegenschaften

Die EVO liefert ab 2005 etwa 70 Millionen Kilowattstunden Strom an Hochschulen und Polizeistationen, Zollämter und Kliniken, Finanzämter und Behördenzentren in den Kreisen Wetterau und Main-Kinzig, Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder sowie in Fulda, Kassel, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Offenbach (red) - Mehr als hundert Liegenschaften des Landes Hessen und des Bundes erhalten ihren Strom künftig von der Energieversorgung Offenbach AG (EVO). Das hat jetzt eine europaweite Ausschreibung ergeben. Der Großauftrag hat ein Volumen von insgesamt 70 Millionen Kilowattstunden im Jahr und ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

EVO-Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann wertete den Zuschlag als Beleg für die Leistungsfähigkeit seines Unternehmens: "Wir haben gezeigt, dass wir mit unseren Konditionen im Konzert der Großen mithalten können." Nun versorgt die EVO künftig eine Reihe von renommierten Einrichtungen. Dazu zählen die Deutsche Bibliothek in Frankfurt ebenso wie das Schloss Wilhelmshöhe und das Staatstheater in Kassel. Dort beliefert die EVO zudem das Regierungspräsidium und den Hessischen Verwaltungsgerichtshof. An ihrem Stammsitz in Offenbach konnte das Unternehmen zwei bekannte Institutionen gewinnen: Neben dem Deutschen Wetterdienst zählt auch die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein zum Kundenkreis.

Dazu kommen nach Auskunft des EVO-Vorstandschefs Brückmann Hochschulen und Polizeistationen, Zollämter und Kliniken, Finanzämter und Behördenzentren aller Art. Strom aus Offenbach fließt ihm zufolge bald in den Kreisen Wetterau und Main-Kinzig, Marburg-Biedenkopf und Schwalm-Eder sowie in Fulda, Kassel, Waldeck-Frankenberg, Werra-Meißner und Hersfeld-Rotenburg. Der Vertrag beginnt Anfang 2005, die EVO wird dann die traditionellen Stromversorger ablösen.

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