Vorbildlich

Evangelische Kirche Groß-Umstadt beteiligt sich an der Aktion Solarbürger

Die evangelischen Kirchengemeinden in Groß-Umstadt und Semd beziehen für ihre kirchlichen Liegenschaften sauberen Strom von der HEAG NaturPur AG. Für die Kirchengebäude in den beiden Orten, die Kindergärten in der Realschul- und der Goethestraße sowie das Gemeindehaus in Groß-Umstadt wird künftig ausschließlich Strom in umweltfreundlichen Kraftwerken in der Region erzeugt.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Die benötigte Menge von knapp 40 000 Kilowattstunden Strom im Jahr hilft nicht nur die Umwelt zu schützen, sondern trägt auch dazu bei, dass auf der Stadthalle in Groß-Umstadt ein Solarkraftwerk entsteht. Dieses errichtet der Darmstädter Ökostromanbieter im Rahmen der "Aktion Solarbürger". Mit der Entscheidung für NaturPur-Strom "light" vermeiden die beiden Kirchengemeinden zusammen knapp 22 000 Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid jährlich. "Wir sind froh, als Kirchengemeinde einen Beitrag zur Umweltschonung und damit zur Bewahrung der Schöpfung Gottes beisteuern zu können", erläutert Pfarrer Briesemeister das Engagement seiner Gemeinde. "Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen – in Zusammenarbeit mit dem Energieberater der Stadt Groß-Umstadt Herrn Freihaut – Energiesparpotentiale in unseren Gebäuden aufzufinden, weil das Energiesparen letztlich die umweltfreundlichste Energiequelle ist."

Einen weiteren positiven Nebeneffekt erzielen die Kirchengemeinden mit ihrem Ökostrombezug dadurch, dass sie die von ihnen benötigte Menge der "Aktion Solarbürger" zur Verfügung stellen. Die Aktion Solarbürger ist ein Projekt der HEAG NaturPur AG, im Rahmen dessen sie Kommunen anbietet, vor Ort ein Solarkraftwerk auf einem öffentlichen Gebäude zu errichten, wenn eine entsprechende Menge NaturPur-Strom bestellt wird.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Ökologisch

    Preischeck: Ökostrom beziehen und auch noch sparen

    Einige Haushalte können mit einem Wechsel in einen Ökostromtarif nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch noch sparen. Neben reinen Ökostromanbietern gibt es über 900 Versorger, die ebenfalls Strom aus Erneuerbaren anbieten. Das sorgt für Preisdruck!

  • Erde

    Revolutionierende Erfindungen: Nachhaltig und energiesparend

    Die industrielle Revolution hat neben Ihren zahlreichen technischen Fortschriften auch Probleme wie etwa Umweltverschmutzung mit sich gebracht. Doch zahlreiche Erfindungen der letzten Jahre zeigen, dass Neuheiten nicht mehr umweltbelastend sein müssen.

  • Hochspannungsmasten

    BUND zum Energiegipfel: Energieriesen müssen gezügelt werden

    Als "Kungeln auf Kosten des Klimaschutzes" bezeichnet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland den Energiegipfel, der heute in Berlin stattfindet. Es dürfe nicht dabei bleiben, dass jene Unternehmen, die seit langem eine Energiewende behinderten, weiter die Rahmenbedingungen der Energiepolitik bestimmten, sagte Professor Klaus Traube, energiepolitischer Sprecher des BUND.

  • Energieversorung

    energreen: 177 Anlagen gefördert

    Die an der Ökostrom-Marke energreen beteiligten kommunalen Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren 177 Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung mit über 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Anlagen haben eine Gesamtleistung von 1756 Kilowatt und produzieren nahezu 3 100 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Weitere 40 Anlagen befinden sich in der Planung.

  • Energieversorung

    Tag der offenen Tür am BUND-Windrad in Mainz-Ebersheim

    Am 28. Juni veranstalten die Kreisgruppe Mainz des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) und der Ökostromversorger HEAG NaturPur an der Windkraftanlage in Mainz-Ebersheim Nord von 14 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür. Es besteht auch die Gelegenheit, die Anlage zu besteigen – gute Kondition und Schwindelfreiheit vorausgesetzt.

Top