Erfolgskurs

EUS GmbH feiert zehnjähriges Jubiläum

Zum zehnjährigen Bestehen der EUS lobte Dortmunds Oberbürgermeister Langemeyer den Erfolg des Unternehmens. Das Engineering- und Consulting-Unternehmen habe zu einer zuverlässigeren und offeneren Energieversorung sowie einer sparsameren Energienutzung beigetragen.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Dortmund (red) - Mit Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik hat die EUS GmbH letzte Woche in Dortmund ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Dortmunds Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer würdigte das Engineering- und Consulting-Unternehmen, das 1994 von Prof. Edmund Handschin, Lehrstuhl für Energiesysteme, gegründet worden war und heute mit 50 Mitarbeitern europaweit den Fortschritt in der Energiewirtschaft vorantreibt als "ausgewiesene Erfolgsgeschichte".

Laut Prof. Dr. Handschin haben die Lösungen der EUS entscheidend dazu beigetragen, dass Energie nicht nur in großen Maßstäben sparsamer und intelligenter verwendet wird, sondern auch die Energieversorgung insgesamt zuverlässiger und offener für dezentrale Energieerzeugungsanlagen wird. Geschäftsführer Dr. Thomas Stephanblome will den profitablen Wachstumskurs der EUS auch in Zukunft mit neuen kostensenkenden Produkten ausbauen, weitere Innovationen beschleunigen sowie frühzeitig in strategische Partnerschaften und in Zukunftstechnologien investieren.

Mit einer über fünf Jahre gestaffelt auslaufenden Anschubfinanzierung von umgerechnet rund 4,5 Millionen Euro war die EUS von 1995 bis 1999 bei der Entwicklung von Innovationen für Energiewirtschaft und Industrie unterstützt worden. In 2003 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von vier Millionen Euro mit Kunden und Kooperationspartnern in aller Welt. Die Mannheimer MVV Energie AG hat sich vor zwei Jahren an der EUS beteiligt. "Wie auch viele gemeinsame Projekte belegen, profitieren beide Seiten von der engen Zusammenarbeit", so Dr. Werner Dub, Mitglied des Vorstands der MVV Energie AG.

Auch wenn der Energiewirtschaft durch den Wettbewerbsdruck der Liberalisierung insgesamt härtere Zeiten bevorstehen, sieht sich die EUS mit einem jungen, firmentreuen Team an kompententen Mitarbeitern und verlässlichen Partnern, Kunden und Lieferanten gut gerüstet. Als wichtige Erfolgsfaktoren hob Stephanblome auch den Standort in Europas Energieregion Nummer eins und der dichten NRW-Hochschullandschaft hervor.

Auch in Zukunft wolle die EUS mit ihren Lösungen zur Optimierung und Kostensenkung im Kerngeschäft ihrer Kunden beitragen. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen dabei das Asset-Management für die Energiewirtschaft sowie die Entwicklung von Automatisierungstechnologien für Hersteller und Betreiber von virtuellen Kraftwerken und dezentralen Energieerzeugungsanlagen, bei denen EUS bereits dank diverser Pilotprojekte führend sei. Darüber hinaus sieht Stephanblome trotz der aktuellen Strompreisdebatte wichtige Wachstumsfelder bei Energiemanagementsystemen und Planungsdienstleistungen für die Industrie und Gebäudewirtschaft. Um Innovationen, von denen man überzeugt sei, schneller als bisher umsetzen zu können, kündigte er zudem neue Modelle zur Risikoübernahme durch die EUS an.

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