Erfolgreich

Eurosolar-Konferenz "Die Kosten des Solaren Bauens" erfolgreich durchgeführt

Dass solares Bauen zusätzliche Kosten hervor ruft, stimmt nicht immer. Dabei spielen eine Reihe von Faktoren eine Rolle. Das war ein Ergebnis der Konferenz "Kosten des Solaren Bauens", die Eurosolar kürzlich in Bonn durchgeführt hat.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Kürzlich haben das Städtbau-Ministerium in Nordrhein-Westfalen und Eurosolar im Bonner KunstMuseum eine Konferenz zu den Kosten solaren Bauens veranstaltet. Dabei ging es insbesondere um das Ziel solaren Bauens, den fossilen Energiebedarf im Gebäude auf Dauer zu reduzieren und möglichst vollständig durch Solarenergie zu ersetzen.

Als maßgebliches Hindernis gelten dabei vorallem die die zusätzlichen Kosten. Die Konferenz ergab allerdings, dass die fortgeschrittene Praxis des solaren Bauens längst über diese pauschalen Annahmen hinweggegangen ist. "Wie viel solares Bauen tatsächlich kostet, und ob es unzumutbare zusätzliche Kosten hervorruft, hängt von vielerlei Faktoren ab: dem Standort, dem Gestaltungsentwurf, dem Material- und Geräteeinsatz, der generellen Energiepreisentwicklung und der Dauer der Amortisationsrechnung. Wenn alle Möglichkeiten in optimaler Weise bedacht sind, kann solares Bauen schon heute wirtschaftlich sein", betonte Dr. Hermann Scheer, Präsident von Eurosolar in seinem Beitrag zur solaren Wirtschaftlichkeitsrechnung. Dr. Hartmut Murschall vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, verwies in seinem Beitrag auf das Projekt 50 Solarsiedlungen in NRW im Rahmen der NRW-Landesinitiative, das vor vier Jahren gestartet wurde und das sich großer Nachfrage erfreut.

Eine Exkursion führte zu zwei solaren Siedlungsbauprojekten in Köln-Bilderstöckchen und Köln-Bocklemünd. Beide Siedlungen sind als Projekte im Rahmen der NRW-Landesinitiative "50 Solarsiedlungen in NRW" anerkannt. Der Konferenzband kann ab Januar 2002 bei Eurosolar bestellt werden.

 
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